Bitcoin weiterhin unter 20.000 Dollar

Bitcoin weiterhin unter 20.000 Dollar

Düsseldorf Der Bitcoin-Kurs ist hochvolatil. Hat die weltweit wichtigste Cyberdevise am 10. November einen Rekord von 68.789 Dollar pro Bitcoin erreicht, fällt der Kurs je nach Nachrichtenlage schnell wieder in sich zusammen. Derzeit gehen Analysten davon aus, dass der Kurs auf Jahressicht steigen wird. Jedoch gilt eine Investition unter Anlegern als riskant.

Seinen Anfang nahm die Idee der unabhängigen Digitalwährung im Jahr 2008. Eine Person oder eine Gruppe veröffentlichte unter dem japanischen Namen „Satoshi Nakamoto“ ein Weißbuch. Darin stand: Es soll eine dezentral verwaltete Währung geben. Staaten und Banken können nicht zugreifen.

„Benötigt wird ein elektronisches Zahlungssystems, dass auf einem kryptografischen Beweis anstelle von Vertrauen basiert, und es zwei Parteien erlaubt, direkt und ohne einen Mittelsmann, dem sie vertrauen, miteinander zu handeln“, schrieb der Unbekannte namens Nakamoto damals. Ob es sich beim Erfinder wirklich um einen Japaner handelt, ist bis heute zweifelhaft.

Programmierer und andere Enthusiasten griffen die Vision auf, 2009 wurde der Bitcoin Realität. Schon bald startete der erste Handelsplatz, an dem digitale Münze gehandelt werden konnte. Damals gab es aber noch keinen Wechselkurs zu einer Währung. Aufgrund der fehlenden Nachfrage wurde der Wert allein auf der Basis der Miningkosten ermittelt.

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Der lag 2010 bei 0,08 Cent. Die damals noch relativ kurze Blockchain sorgte dafür, dass neue Coins ohne großen Aufwand geschürft werden konnten.

Erst ab Februar 2011 wurde ein Bitcoin auch in Mainstream-Medien beschrieben. Der Kurs lag damals bei 1 Dollar und stieg langsam. Zuletzt lag der Wert zeitweise in der Spitze bei mehr als 68.700 Dollar.

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Wie teuer war ein Bitcoin am Anfang? – Bitcoin-Kurs in der Chronologie beginnend mit dem aktuellen Stand

18. Oktober 2022: Bitcoin weiterhin unter 20.000 Dollar

Die größte Kryptowährung der Welt schafft es aktuell nicht, die Marke von 20.000 Dollar zu überschreiten. Erst vergangene Woche ging der Wert der Cyberdevise auf knapp 18.000 Dollar zurück, mittlerweile notiert der Bitcoin bei 19.500 Dollar. Das geht aus den Daten der Finanzplattform Coinmarketcap hervor. Da aufgrund der hohen Inflation weitere Zinserhöhungen wahrscheinlich sind, gehen Experten kurzfristig von weiteren Kursverlusten aus. 

7.September 2022: Bitcoin rutscht unter 19.000 Dollar

Bitcoin verliert die relevante Marke von 20.000-Dollar-Marke und fällt in der Folge unter 19.000 Dollar. Derweil notiert die älteste Kryptowährung der Welt dem Analysehaus Coinmarketcap zufolge bei rund 18.800 Dollar (Stand: 13:10 Uhr). Damit erreicht der Bitcoin-Kurs ein Tief wie zuletzt im Juni 2022. Auf 24-Stunden-Sicht verliert der Bitcoin rund 5,5 Prozent.

29. August 2022 – Bitcoin fällt unter 20.000 Dollar

Der Bitcoin startet in die neue Woche mit weiteren Verlusten: Aktuell notiert die älteste Kryptowährung der Welt laut dem dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 19.800 Dollar (Stand: 10:46). Unterhalb dieser Marke notierte der Bitcoin zuletzt Mitte Juli, stieg jedoch in den Folgewochen wieder auf rund 25.000 Dollar. Auf Wochensicht verliert der Bitcoin-Kurs damit mehr als sieben Prozent.

11. August 2022: US-Inflation bei 8,5 Prozent – Bitcoin im Plus 

Die jüngsten Inflationsdaten aus den USA zeigen: Die Teuerungsrate geht zurück. Im Juli lag die Inflationsrate bei 8,5 Prozent und damit 0,6 Prozent unter dem Vormonatswert, so das  US-Arbeitsministerium in Washington. Damit fiel der Juli besser aus als erwartet. Beobachter und Experten hatten mit einem Abfall der Inflationsrate auf lediglich 8,7 Prozent gerechnet.

Die Nachricht entfaltete am Krypto-Markt ihre Wirkung. Der Bitcoin-Kurs legte nach Bekanntgabe der Zahlen zu, notiert derweil bei knapp 24.500 US-Dollar. Damit liegt er im 24-Stunden-Vergleich laut Analysehaus Coinmarketcap rund sechs Prozent im Plus (Stand: 12:00 Uhr). In den Vormonaten hatte die US-Inflation bei mehr als neun Prozent betragen und war damit so hoch wie zuletzt vor 40 Jahren. 

Experten bezweifeln jedoch, dass der Höhepunkt der Inflation überstanden ist. So wird der Rückgang in erster Linie mit den fallenden Energiepreisen in den USA in Verbindung gebracht. Letztere gingen in Summe um 4,7 Prozent zurück. 

21. Juli 2022: Bitcoin fällt unter 23.000 Dollar

Der Bitcoin setzte in dieser Woche zu einer Erholungsrally an und stieg auf bis zu 24.197 Dollar. Nachdem Tesla im Rahmen seiner Quartalszahlen am Mittwochabend bekanntgab, 75 Prozent seiner Bitcoin-Bestände verkauft zu haben, gab der Kurs dem Analysehaus Coinmarktecap zufolge auf zuletzt unter 23.000 Dollar nach.

30. Juni 2022: Bitcoin fällt erneut unter 20.000 Dollar

Der Abwärtstrend beim Bitcoin hält an. Zum wiederholten Mal fällt die älteste Kryptowährung der Welt unter die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Dollar. Dem Analysehaus Coinmarktecap zufolge notiert der Bitcoin derweil bei rund 19.100 Dollar. (Stand: 11:14 Uhr) Bereits vor wenigen Wochen war die Cyberdevise sogar unter 18.000 Dollar gefallen. Stabilisierte sich der Bitcoin daraufhin wieder bei knapp 21.000 Dollar, bewegt sich der Kurs nun wieder rapide Richtung Süden.

13. Juni 2022: Bitcoin fällt unter 25.000 Dollar – Inflation sorgt für Ausverkauf 

Zum Wochenauftakt erreichte der Bitcoin den tiefsten Stand seit Dezember 2020. Vergangenen Freitag notierte die älteste Kryptowährung der Welt noch bei rund 28.000 US-Dollar. Am Montag sackte der Bitcoin im frühen Handel unter 25.000 US-Dollar (Stand: 11:00 Uhr). Als Haupttreiber für den Kursverlust wird nach wie vor die hohe Inflation in den USA gehandelt. Die jüngsten Inflationssdaten befeuerten die Erwartung einer beschleunigten Zinswende. Seitdem verteuerte sich der US-Dollar, die Anleiherenditen zogen an und die Kurse der Aktien fielen weltweit zurück.

2. Juni 2022: Bitcoin fällt erneut unter 30.000 Dollar

Die älteste und bislang wertvollste Kryptowährung der Welt fiel am Donnerstagmorgen erneut unter die 30.000-Dollar-Marke und notierte laut Analysehaus Coinmarketcap bei 29.900 Dollar (Stand: 8:50 Uhr). Zuletzt verfolgte der Bitcoin noch einen Aufwärtstrend, notierte am 31. Mai in der Spitze bei rund 32.000 Dollar. „Die jüngsten Zugewinne entpuppen sich damit womöglich als eine Bärenmarktrally und damit als ein Strohfeuer“, kommentiert Analyst Timo Emden von Emden Research die Entwicklung. 

12. Mai 2022: Bitcoin fällt kurzzeitig unter 27.000 Dollar

Am Donnerstagmorgen fiel der Bitcoin der Finanzplattform Cionmarketcap zufolge kurzzeitig unter die 27.000-Dollar-Marke – und damit auf den tiefsten Stand seit Dezember 2020. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen ist seitdem von knapp drei Billionen Dollar auf unter 1,2 Billionen Dollar gefallen. Die Furcht bei den Anlegern vor raschen Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed ist ungebrochen und gilt als Leitmotiv für den Ausverkauf am Kryptomarkt.

11. Mai 2022: Bitcoin stürzt unter 30.000 Dollar

Mit Bekanntgabe der jüngsten Inflationszahlen in den USA stürzte der Bitcoin kurzzeitig unter die entscheidende Marke von 30.000 Dollar. Das Tief hielt jedoch nicht lange an. Derweil notiert die wichtigste Cyberdevise der Welt jwieder bei 31.500 Dollar (Stand: 16:50 Uhr). Die Inflation in den USA liegt im April bei 8,3 Prozent und fällt damit schlechter aus als erwartet. . 

9. Mai 2022: Bitcoin fällt auf 32.700 Dollar

Der Ausverkauf im Krypto-Markt hält an: Auch nach dem Wochenende verliert die älteste Cyber-Devise weiter an Boden. Laut dem Analysehaus Coinmarketcap notiert der Bitcoin aktuell bei rund 32.700 Dollar (Stand 16:49 Uhr) und damit auf 24-Stunden-Sicht um fünf Prozent schwächer. 

Laut einiger Experten treiben die anhaltenden Zinssorgen Anleger aus risikoreichen Anlageklassen. Diese Entwicklung ist am Aktienmarkt besonders im Tech-Sektor zu spüren.

28. April 2022: Bitcoin bleibt unter der 40.000-Dollar-Marke

Nach El Salvador erklärt nun die Zentralafrikanische Republik Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel. Das teilte das Büro von Präsident Faustin-Archange Touadéra am Mittwoch mit. Damit ist der Staat nach El Salvador das zweite Land der Welt, das der Digitalwährung diesen Stellenwert einräumt.

Indes notiert die bekannteste Cyberdevise der Welt bei rund 39.500 Dollar. Das geht aus den Daten der Analyseplattform Coinmarketcap hervor (Stand: 15:08).

Aufwärtstrend – Bitcoin wieder über 42.000-Dollar 

Am Mittwochmittag notierte die älteste Krytpowährung der Welt seit dem 11. April erstmals wieder bei 42.000 Dollar. Das geht aus den Daten der Finanzplattform Coinmarketcap hervor (Stand: 14:30). In den vergangenen 24 Stunden ist der Marktpreis damit um knapp 2,8 Prozent gestiegen. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund 800 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin fällt unter die 40.000-Dollar-Marke

Nachdem der Bitcoin Ende März an der 48.000-Dollar-Marke gescheitert war, verzeichnet die älteste Kryptowährung seit Wochen herbe Verluste und ist nun sogar zeitweise unter die 40.000 Dollar-Marke gefallen. Derweil notiert die älteste Kryptowährung laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 40.000 Dollar. (Stand: 9:20 Uhr).

Bitcoin notiert bei rund 46.000 Dollar

Derzeit notiert der Bitcoin-Kurs dem Analysehaus Coinmarketcap zufolge bei rund 46.000 Dollar (Stand: 13:00 Uhr). Wie nun bekannt wurde, will die Transaktionsbank von Sparkassen und Volksbanken – die Frankfurter Deutsche Wertpapier Service Bank AG – Kunden den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen. „Wir arbeiten an einer Lösung, die Privatkunden den direkten Handel von Kryptowährungen ermöglichen wird. Diese wollen wir bis Ende des Jahres fertigstellen“, sagte DWP-Vorstandschef Heiko Beck in einem Interview mit Bloomberg. 

28. März 2022 – Bitcoin steigt über 47.000 Dollar

Der Kurs der ältesten Cyberdevise der Welt steigt weiter. Der Bitcoin kann die Gewinne im Zuge der Kursrallye der vergangenen Tage halten und sogar ausbauen. Aktuell notiert die wichtigste Kryptowährung laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 47.000 Dollar. (Stand: 11:54 Uhr).

22. März 2022 – Bitcoin notiert bei 43.100 Dollar und erreicht Zwei-Wochen-Hoch

Der Bitcoin erreicht den höchsten Stand seit Anfang März. In der Spitze notierte der Kurs der größten Kryptowährung der Welt heute bei rund 43.100 Dollar (Stand: 5:39 Uhr). Auch die zweitgrößte Digitalanlage Ether verzeichnete in der Nacht zum Dienstag deutliche Kursgewinne und steigt auf rund 3.000 Dollar. Derweil notiert der Bitcoin laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 42.800 Dollar. (Stand: 16:00 Uhr).

17. März 2022 – Fed erhöht US-Leitzins, Bitcoin über 40.000 Dollar

Der Bitcoin notiert über der 40.000-Dollar-Marke. Derweil liegt der Kurs laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 40.500 Dollar. (10:27 Uhr) 

Am Vorabend hatte die Fed gemeldet, dass der US-Leitzins um 25 Basispunkte auf 0,25 bis 0,5 Prozentpunkte erhöht werde. Diese Erhöhung durch die Zentralbank war bereits erwartet und entsprechend eingepreist gewesen. Da Marktteilnehmer dagegen eine strengere Vorgehensweise der Fed und eine stärkere Erhöhung des Leitzinses erwartet hatten, stieg in der Folge der Bitcoin kurzzeitig über 41.000 Dollar. Das ist die erste Zinserhöhung in den USA seit 2018. Zuvor lag der Leitzins in den USA in einem Korridor von null bis 0,25 Prozent.

8. März 2022 – Coinbase blockiert russische Adressen

Nach Angaben der Handelsplattform für Kryptowährungen Coinbase blockiert das Unternehmen derzeit etwa 25.000 Adressen russischer Personen oder Körperschaften. Hintergrund der Einschränkungen seien illegale Aktivitäten betroffener Adressen. Dabei ließ das Unternehmen offen, ob und wie viele der Blockaden mit den gegenwärtigen Sanktionen gegen Russland in Verbindung stehen. Einige der Adressen habe man durch eigene proaktive Untersuchungen im Vorfeld des Ukraine-Kriegs identifizieren können, teilte das Unternehmen mit.

Der Bitcoin-Kurs notiert laut dem Analysehaus Coinmarketcap aktuell bei rund 38.850 Dollar. (Stand: 13:52 Uhr)

3. März 2022 – Bitcoin fällt auf 42.500 Dollar

Der Bitcoin verliert an Wert und notiert laut dem Analysehaus Coinmarketcap aktuell bei rund 42.500 Dollar (Stand: 17:00 Uhr) Zuletzt war die älteste Kryptowährung der Welt an der 45.000-Dollar-Marke knapp gescheitert. 

2. März 2022

Die Kriegshandlungen in der Ukraine wirken sich auch auf den Kryptomarkt aus. Seit Tagen bittet die ukrainische Regierung um Krypto-Spenden. Auch Russland ist dabei, die Vorteile von Bitcoin und Co. im Zuge der verhängten Finanzsanktionen für sich zu nutzen.

Die bekannteste Cyberdevise kann die deutlichen Gewinne der Vortage halten und notiert laut dem Analysehaus Coinmarketcap aktuell bei rund 44.500 Dollar (Stand: 16:00 Uhr) An der 45.000-Dollar-Marke war die älteste Kryptowährung Mitte Februar wiederholt gescheitert und in der Folge auf bis zu rund 35.000 Dollar gefallen.

16. Februar 2022 – Bitcoin notiert bei 44.000 Dollar – Aufwärtstrend hält an

Seit Montag gewinnt der Bitcoin an Boden. Notierte die teuerste Kryptowährung der Welt zu Beginn der neuen Woche noch bei 42.000 Dollar, legte die Cyberdevise indes um 2000 Dollar auf 44.000 Dollar zu. Das geht aus den Daten des Analysedienstleisters Coinmarketcap hervor (Stand: 11:20 Uhr).

Dennoch staut sich Gegenwind an. Aus Sorge um die globale Finanzstabilität aktualisierte der Financial Stability Board (FSB) seine Haltung zu Bitcoin und Co. Die Märkte für Kryptoassets entwickelten sich schnell, heißt es in einem aktuellen Bericht – und „könnten einen Punkt erreichen, an dem sie aufgrund ihrer Größe, strukturellen Schwachstellen und zunehmenden Verflechtung mit dem traditionellen Finanzsystem“ eine „Bedrohung für die globale Finanzstabilität“ darstellen.

10. Februar 2022 – US-Inflationsrate erreicht Höchstwert seit 1982

Der Bitcoin demonstriert erneut seine Volatilität. Am 10. Februar konnte die älteste Kryptowährung die Marke von 45.000 Dollar zeitweise durchbrechen – fiel allerdings nach Bekanntgabe der jüngsten US-Inflationszahlen auf unter 44.000 Dollar (Stand: 14:45) und befindet sich damit aktuell im Abwärtstrend. Das zeigen die Daten des Analysehaus Coinmarketcap. 

Die Preisentwicklung in den USA wird dabei immer dramatischer: Im Januar hat die Inflationsrate den höchsten Wert seit Februar 1982 erreicht, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag meldete.

8. Februar 2022 – Bitcoin kann Kursgewinne halten

Der Bitcoin kann die Kursgewinne der Vortage  halten. Am Dienstagmittag notiert die wichtigste Cyberdevise bei rund 43.800 US-Dollar – ein deutliches Plus zur Vorwoche (Stand: 12.00 Uhr). Oberhalb der 43.000-Dollar-Marke notierte der Bitcoin zuletzt im Januar. 

3. Februar 2022 – Bitcoin-Kurs notiert bei 36.800 Dollar, Kryptomining in der Kritik

Strom ist zur knappen Ressource geworden. Nun steht das Kryptomining, also das Schürfen neuer Coins, in der Kritik. Experten zufolge verbrauche der Prozess extrem viel Energie und belaste damit die Umwelt langfristig. Wie viel dieser Energie in Europa verbraucht wird, lässt sich derweil nur schwer abschätzen.

Vor einigen Wochen sorgte Erik Thedéen, Vizechef der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde Esma, bereits für Aufsehen. Zwischen April und August 2021 hätte sich der Stromverbrauch für das Mining in Schweden vervielfacht und sei nun so hoch wie der Verbrauch von 200.000 schwedischen Haushalten, heißt es in einem seiner Blogeinträge.

Derweil notiert die bekannteste Cyberdevise der Welt bei rund 36.800 Dollar (Stand: 16:30 Uhr). Das geht aus den Daten des Analysedienstleisters Coinmarketcap hervor.

27. Januar 2022 – Bitcoin-Kurs notiert bei 36.700 Dollar, Fed-Entscheidung gefällt

Die Sorge vor rasant steigenden Zinsen hält die Märkte in Atem und sorgt seit einigen Wochen für fallende Kurse. Nun hat die US-Notenbank Fed eine erste Entscheidung getroffen: Vorerst belässt sie den Leitzins unverändert nahe Null. Bereits Mitte März dürfte die Fed den Leitzins allerdings erhöhen – dennoch reagierten die Anleger unbeeindruckt. Derweil notiert die älteste Kryptowährung laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 36.700 Dollar (Stand: 14:30 Uhr).

24. Januar 2022 – Bitcoin-Kurs fällt unter 35.000 Dollar –Anleger blicken auf Treffen der Fed

Furcht verbreitet sich unter den Anlegern. Kryptowährungen aus der zweiten und dritten Reihe verloren am Wochenende teilweise bis zu 30 Prozent binnen 24 Stunden.

Derweil notiert der Bitcoin, die wichtigste Cyberdevise, bei 34.962 Dollar (Stand: 9:12 Uhr), das zeigen die Daten der Analyseplattform Coinmarketcap. Hintergrund des Ausverkaufs ist die anstehende geldpolitische Wende der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). 

Mehrere Vertreter der US-Notenbank haben zuletzt schnellere Zinserhöhungen und eine rasche Reduktion der Bilanz angedeutet. Diese Form der Geldpolitik nährt Inflations- und Zinssorgen und wirkt sich in der Regel nachteilig auf Aktien- und Kryptomärkte aus. Die nächste Sitzung der US-Notenbank steht am Mittwoch an.

21. Januar 2022 – Bitcoin-Kurs fällt unter 39.000 Dollar

Am Freitag ist der Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit fünf Monaten gefallen. Den Daten des Analysehauses Coinmarketcap zufolge notiert der Bitcoin aktuell bei 38.600 Dollar (Stand: 13:27) – ein Minus von rund acht Prozent im 24-Stunden-Vergleich. 

Analysten begründen den seit Tagen anhaltenden Wertverlust der Cyberdevise mit den zu erwartenden Zinserhöhungen in den USA. Zudem untermauerte zuletzt die russische Zentralbank ihre kryptofeindliche Haltung. Einem Bericht zufolge will sie künftig die Verwendung und Erzeugung von Kryptowährungen verbieten.

Experten warnen daher vor weiteren Verlusten.

12. Januar 2022 – Bitcoin steigt durch hohe US-Inflationsrate 

Auch im Dezember zieht die US-Inflationsrate weiter an und liegt nun bei sieben Prozent, ein neuer Höchststand seit 1982. Bemerkbar macht sich das beim Bitcoin-Kurs, der nähert sich nun der 44.000-Dollar-Marke. Damit erholt sich die Kryptowährung seit dem Sturz auf 39.800 Dollar vom Montag .

Derzeit notiert der Bitcoin laut dem Analysehaus Coinmarketcap bei rund 43.855 Dollar (Stand: 16:15 Uhr). Im 24-Stunden-Vergleich liegt der Bitcoin knapp fünf Prozent im Plus.

23. Dezember 2021 – Bitcoin notiert bei 48.300 Dollar, Laos will Zentrum für Kryptomining werden

Seit dem Rekordhoch von Mitte November bei knapp 69.000 Dollar hat der Bitcoin in der Spitze fast 40 Prozent an Wert verloren. Am Donnerstagmorgen notierte die Cyber-Devise laut den Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei 48.300 Dollar.

Risiko-Anlagen wie der Bitcoin geraten durch die Corona-Variante Omikron vermehrt unter Druck. Dennoch will die Regierung von Laos das Land zu einem neuen Zentrum für sogenanntes Kryptomining machen – also für das Schürfen der digitalen Coins.

Kryptomining soll demnach rund 180 Millionen Dollar einbringen, sieben Prozent des gesamten Haushalts des Landes.

15. Dezember 2021 – Sparkassen wollen den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen – Bitcoin notiert bei 48.000 Dollar

Anfang der Woche berichteten Finance Forward, Finanz-Szene und Capital, dass die Sparkassen ihren Kunden bereits im kommenden Jahr den Handel mit Kryptowährungen ermöglichen wollen. Demnach sollen Kunden digitale Währungen wie den Bitcoin direkt über das Girokonto ansteuern können. Die Nutzung einer speziellen Kryptobörse wie etwa Coinbase sei dann nicht mehr erforderlich.

„Das Interesse an Krypto-Assets ist enorm, das sieht auch die Sparkassen-Finanzgruppe“, teilte der Deutsche Giro- und Sparkassenverband (DSGV) auf Anfrage mit. Derzeit notiert die Cyberdevise laut der Website Coinmarketcap bei 48.270 Dollar, Mitte November erzielte der Bitcoin ein Allzeithoch von knapp über 68.000 Dollar.

 

6. Dezember 2021 – Bitcoin fällt am Samstag auf 42.000 Dollar und erholt sich nur langsam

Am Wochenende hat der Bitcoin einen rasanten Kurssturz hingelegt und ist laut Coinmarketcap auf 42.874 Dollar gefallen. Insgesamt sank die Marktkapitalisierung des gesamten Kryptomarktes innerhalb von 24 Stunden von 2,6 Billionen Dollar auf 2,1 Billionen, was einem Minus von knapp 19 Prozent entspricht. Bis zum Sonntag verringerte sich dieser Wert allerdings im Rahmen der Erholung des Marktes auf ein Minus von knapp elf Prozent.

Am Montag stieg der Kurs ein wenig und liegt aktuell bei 47.600 Dollar.

Viele Marktteilnehmer führten den Einbruch auf Gewinnmitnahmen und makroökonomische Sorgen zurück. Die neue Virusvariante Omikron hatte in der vergangenen Woche an den Finanzmärkten weltweit zu erheblichen Schwankungen geführt. Auch die Angst vor Inflation treibt die Märkte. Aktuell sieht es so aus, als würde der Bitcoin immer stärker den Kräften des herkömmlichen Finanzmarktes unterliegen. Lesen Sie auch: Ethereum-Mitgründer Joe Lubin: „Krypto ist auf dem Weg in den Mainstream“

29. November 2021 – Bitcoin erholt sich und steigt auf 57.000 Dollar

Die Kurse der Kryptowährungen erholen sich wieder. Bitcoin und Ethereum steigen um jeweils etwa sieben Prozent auf 57.000 beziehungsweise 4300 Dollar. (Stand 10:22 Uhr)

26. November 2021 – Corona Mutante Omikron sorgt für Verunsicherung – Bitcoin fällt unter 54.000 Dollar ein

Die Nachricht einer neuen Corona-Muntante in Südafrika trifft sowohl die Börsen als auch den Kryptomarkt: Der Bitcoin, die älteste und wichtigste Digitalwährung, fällt auf 53.500 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober.

Eine mögliche Erklärung: Die Virusvariante hat viele kurzfristig orientierte Anleger überrascht und Wetten auf steigende Kurse an anderen Märkten platzen lassen. Jetzt brauchen die Zocker Geld und realisieren ihre Gewinne am Kryptomarkt. Gerade die kleineren Coins waren in den vergangenen Wochen stark gestiegen.

17. November 2021 – Mastercard will das Bezahlen mit Bicoin ermöglichen 

Mastercard hat vor einigen Wochen eine Kooperation mit Bakkt, einem US-Anbieter von Bitcoin-Geldbörsen („Wallet“ genannt) angekündigt. Den Unternehmen zufolge macht es die Partnerschaft für Banken, Finanztechnologiefirmen und Händler einfacher, Kryptozahlungen anzubieten und zu akzeptieren. Banken könnten künftig Mastercard-Kreditkarten ausgeben, mit denen man in Bitcoin bezahlen kann.

Bakkt wandelt die Coins beim Bezahlen automatisch in eine klassische Währung, auch Fiatwährung genannt, wie Euro und Dollar. Das liegt daran, dass etwa Supermärkte und Restaurants keine Hardware-Geräte zum Empfangen von Bitcoins besitzen. Händler werden also wie bisher mit analogen Währungen bezahlt. Ob neben Bitcoin auch andere digitale Währungen akzeptiert werden, ist noch unklar. Auch Visa und Paypal wollen am Kryptomarkt teilnehmen. Wie genau, das lesen Sie hier: Mastercard, Visa und Paypal wollen sich für digitale Währungen öffnen. Der Bitcoin liegt aktuell bei 60.300 Dollar. (Stand: 15:36 Uhr)

16. November 2021 – Bitcoin-Ausverkauft – Kurs fällt unter 60.000 Dollar

Der Bitcoin fällt am Vormittag im Vergleich zum Vorabend um rund 9000 Dollar unter 60.000 Dollar. Zuletzt lag die älteste und wichtigste Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap auf 24-Stunden-Sicht zehn Prozent im Minus.

Auch andere Kryptowährungen geben deutlich nach. Der gesamte Kryptomarkt war in den vergangenen Wochen stark gestiegen. Was der Auslöser für den Ausverkauf war, ist unklar. Doch es gibt ein paar Hinweise. Lesen Sie die ganze Analyse: Gesunder Rücksetzer oder der große Ausverkauf? Diese zwei Gründe werden aktuell diskutiert.

10. November 2021 – Bitcoin erreicht fast 69.000 Dollar Marke

Der Bitcoin hat am Mittwoch abermals ein Rekordhoch erklommen. Mit 68.789 Dollar erreichte die älteste, bekannteste und nach Marktwert größte Digitalwährung auf der Handelsplattform Coinmarketcap ihren bislang höchsten Stand. Auch Ether markierte mit einem Kurs von 4859 Dollar ein Rekordhoch. Die runde Marke von 5000 Dollar rückt somit immer näher.

9. November 2021 – Neuer Rekord: Bitcoin steigt auf 68.530 Dollar

Am Dienstag stieg der Bitcoin, die älteste und wichtigste Kryptowährung, laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap das erste Mal auf mehr als 68.000 Dollar. Auch die zweitgrößte Cyberdevise, Ether, erreichte mit 4838 Dollar einen neuen Höchststand. Digitalwährungen aus der zweiten Reihe legten ebenfalls zu: Cardano gewann sieben Prozent, die Spaßwährung Shiba Inu mehr als sechs Prozent.

Damit geht die Rally an den Kryptomärkten rasant weiter. Die Analyse dazu lesen Sie hier: Drei Gründe für die Rekorde bei Bitcoin und Ethereum – Warum die Rally weitergehen könnte

19. Oktober 2021 – Erster Bitcoin ETF startet in den USA

Die Wall Street bereitet sich aktuell auf die Zulassung des ersten Bitcoin-Futures-ETFs vor. Der börsengehandelte Fonds des Anbieters ProShares wird an diesem Dienstag unter dem Ticker Bito starten, wie CEO Michael Sapir am Montag bestätigte.

Bito sei geeignet für Anleger, die mit Aktien und ETFs handeln, sich aber nicht damit auseinandersetzen wollen, „ein Konto bei einer Kryptobörse zu eröffnen, oder zu lernen, wie man seine Kryptowährungen selbst verwahrt“, so Sapir. Vier weitere Anbieter ähnlicher Futures-ETFs stehen in den Startlöchern. Medienberichten zufolge könnte Invesco auch noch in dieser Woche starten. Lesen Sie den vollständigen Artikel: Krypto-Produkte jetzt auch an traditioneller Börse – Erstes Bitcoin-Futures-ETF startet

Der Bitcoin-Kurs hält sich weiter bei 62.200 Dollar (9:55 Uhr) und könnte sogar seinen bisherigen Rekord brechen.

18. Oktober 2021 – Bitcoin weiter über 60.000 Dollar – Bitcoin ETF treibt den Kurs

Der Bitcoin konnte mit ein paar Schwankungen den Kurs halten und liegt aktuell laut Coinmarketcap bei 61.600 Dollar. Die Kryptogemeinschaft und Finanzbranche schaut auf die erwartete Genehmigung eines börsengehandelten Bitcoin-Fonds (ETF) in den USA. Aus einem Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC geht hervor, dass der ETF am Montag auf den Markt kommt. Der Antrag bezieht sich im Gegensatz zu früheren Anläufen auf Futures-basierte ETFs.

Der Bitcoin könnte daraufhin sein Rekordhoch von 64.863 Dollar brechen. Experten warnen allerdings, dass es mit dem Start des ETFs auch einige ihre Coins verkaufen. Danach könnte der Kurs einbrechen. Ähnliches geschah zuletzt, als El Salvador die Kryptowährung als Zahlungsmittel einführte: Im Vorfeld stieg der Kurs, mit der Einführung machten kurzfristig orientierte Anleger aber Kasse.

15. Oktober 2021 – Bitcoin steigt über 60.000 Dollar

Der Bitcoin knackt, gemessen auf der Kryptoplattform Coinmarketcap.com, die Marke von 60.000 Dollar. Zwischenzeitlich stieg er bis zu 62.626 Dollar. Damit ist das Allzeithoch von 64.863 nicht mehr weit. Doch Experten warnen: Bevor es zum neuen Rekordstand kommt, könnte der Kurs vorerst wieder absacken. Lesen Sie den vollständigen Artikel: Bitcoin knackt die 60.000 Dollar-Marke – diese Faktoren stecken hinter dem Anstieg

14. Oktober 2021 – Bitcoin hält Kurs auf 60.000 Dollar

Während die Märkte recht turbulent sind, hält sich der Bitcoin weiter oben. Experten vermuten, dass Inflationsängste den Bitcoin treiben und er bald wieder sein Allzeithoch von 65.000 Dollar erreichen kann. Viele Anleger würden die Kryptowährung mittlerweile als Schutzschild gegen die Geldentwertung bei sogenannten Fiat-Währungen Euro, Dollar & Co. sehen. Derzeit sorgen vor allem Energiepreise, aber auch coronabedingte Nachholeffekte für anhaltenden Inflationsdruck.

Zudem gibt es Entwarnung aus den USA: Zwar wolle die Regierung Kryptowährungen stärker regulieren, aber nicht verbieten, sagte der Fed-Chef Jerome Powell. Der Bitcoin steht laut Handelsplattform Coinmarketcap aktuell bei 57.600 Dollar (10:42 Uhr).

7. Oktober 2021 – Bitcoin steigt auf mehr als 55.000 Dollar

Nach dem Einbruch im September steigt der Bitcoin-Kurs wieder. Am Donnerstag liegt er bei 55.000 Dollar. Für den Aufwärtstrend sorgen vor allem institutionelle Investoren. Darunter auch das Family Office des Milliardärs George Soros. Das Gerücht wurde am gestrigen Mittwoch bestätigt.

Auch koppelt sich der Kurs komplett vom weltweiten Aktienmarkt ab. Während hier die Kurse im Oktober eher sinken, stieg der Bitcoin um rund 25 Prozent. Aktuell steht der Bitcoin laut Coinmarketcap bei 54.500 Dollar (11 Uhr).

28. September 2021 – Bitcoin-Kurs wird in Zukunft noch mehr schwanken

China und die USA versuchen die Kontrolle über den zwei Billionen Dollar schweren Kryptomarkt zu gewinnen. So hatte China erst am Freitag erneut scharfe Restriktionen für den Handel von digitalen Währungen angekündigt. Auch das sogenannte Schürfen, das für den Betrieb von Blockchains notwendig ist, wurde verboten. Die USA wollen ebenfalls neue Vorschriften einführen, die für einen großen Teil der Branche existenzbedrohend sein könnten.

Damit ist die Zeit vorbei, in der Bitcoin und Co. ohne großen Widerstand wachsen können. Der Sektor ist so groß geworden, dass er von Aufsehern, Zentralbankern und Politikern nicht mehr ignoriert werden kann.

Wer den Machtkampf gewinnen wird, ist offen. Befürworter des dezentralen Finanzsystems verweisen gern auf die Kernqualitäten der Blockchain-Technologie, auf der Kryptowährungen basieren. Sie ist bewusst so aufgebaut, dass sie sich nicht so einfach einschränken und von einer zentralen Stelle abschalten lässt.

Für den Bitcoin-Kurs bedeutet es, dass er in Zukunft nach Mitteilungen zu neuen Regeln und Vorschriften noch mehr schwankt als bisher. Derzeit hat sich der Kurs nach dem Einbruch stabilisiert und liegt am Dienstagmorgen bei 42.300 Dollar (8:30 Uhr). Hier lesen Sie den vollständigen Artikel: Nach neuen Verboten aus China: Kryptobranche rüstet sich für Machtprobe mit Regulierern

24. September 2021 – China verbietet Transaktionen mit Kryptowährungen

Der Bitcoin ist am Freitag unter erheblichen Druck geraten. Grund war eine Mitteilung der chinesischen Zentralbank, die nun gegen Bitcoin und Co. vorgeht und alle Transaktionen in Verbindung mit Kryptowährungen für illegal erklärt. Das geht aus einer Mitteilung der People’s Bank of China hervor. Nicht erlaubt seien auch ausländische Onlinedienste, die Chinesen den Zugriff auf Digitalwährungen ermöglichten.

Der Bitcoin-Kurs fiel von etwa 45.000 Dollar auf knapp 42.000 Dollar. Härter traf es die nach Bitcoin zweitgrößte Digitaldevise Ether, die um etwa sieben Prozent auf knapp 2900 Dollar absackte. Das Marktvolumen aller gut 12.000 Kryptowährungen fiel von etwa 2,0 auf 1,9 Billionen Dollar. Hier lesen Sie den vollständigen Artikel: China erklärt Kryptohandel für illegal – Digitalwährungen unter Druck

22. September 2021 – Entwarnung bei Evergrande – Bitcoin erholt sich leicht

Bitcoin erholt sich wieder. Der Kurs liegt aktuell bei 42.200 US-Doller (Stand: 15:12 Uhr). Das ist auch auf eine positive Nachricht von Evergrande zurückzuführen. Die Immobilieneinheit des Konzerns teilte mit, eine Einigung über einen Teil ihrer in dieser Woche fälligen Zinszahlungen erzielt zu haben. Hier lesen Sie den vollständigen Artikel: Evergrande verkündet Teileinigung bei Zinszahlungen – Chinesisches Börsenbeben bleibt aus

21. September 2021 – Mögliche Insolvenz von Evergrande wirkt sich auf die Kryptowelt aus – Bitcoin unter 40.000 Dollar

Eine mögliche Pleite des chinesischen Immobilienriesen Evergrande macht sich auch beim Bitcoin-Kurs bemerkbar. In der Nacht auf Dienstag war der Kurs des Bitcoins nach Daten der Kryptoplattform Coinmarketcap bis auf rund 40.500 US-Dollar gefallen.

Bis zum Morgen folgte eine leichte Entspannung, am Dienstagmittag notierte die wichtigste der mittlerweile rund 12.000 Kryptowährungen dann bei 43.264 Dollar. Damit verzeichnet der Bitcoin allerdings noch immer ein Minus von 5,8 Prozent im Vergleich zur Vorwoche, innerhalb von 24 Stunden beträgt der Verlust rund 3,8 Prozent. Auch andere Digitalwerte standen weiter unter Druck. Hier lesen Sie den vollständigen Artikel: Die Sorgen um den chinesischen Immobilienkonzern Evergrande führen zu Verunsicherung am Kryptomarkt. Viele Digitalwährungen verlieren in nur einer Woche zweistellig an Wert.

13. September 2021 – Walmart klärt Litecoin-Gerüchte auf – kein akzeptiertes Zahlungsmittel

Das US-Unternehmen Walmart dementierte am Montag Gerüchte, denen zufolge der Einzelhandelskonzern künftig die Kryptowährung Litecoin als Zahlungsmittel akzeptieren könnte. Kurz darauf verzeichneten wichtige Kryptowährungen Verluste.

Zuvor hatte eine Pressemitteilung im Internet für Aufsehen gesorgt, in der eine Partnerschaft zwischen dem Konzern und dem Litecoin-Netzwerk ankündigt worden war. Der Litecoin-Kurs stieg daraufhin innerhalb von nicht einmal 30 Minuten um 32 Prozent von 175 auf 231 Dollar. Als ein Walmart-Sprecher kurz darauf erklärte, die Aussage zu Litecoin sei „unauthentisch“, sank der Preis der Kryptowährung wieder auf rund 180 Dollar.

Auch der Bitcoin lag im 24-Stunden-Vergleich am Nachmittag 3,8 Prozent im Minus. War die älteste Kryptowährung zum Zeitpunkt der Nachricht noch auf über 46.000 Dollar gestiegen, fiel sie kurz nach dem Dementi durch Walmart auf 43.770 Dollar.

8. September 2021 – Grund für den Einsturz des Bitcoin waren technische Probleme und Wetten der Großinvestoren

In El Salvador war es am Dienstag zu technischen Problemen gekommen. Die für Transaktionen vorgesehene digitale Brieftasche Chivo habe nicht funktioniert, räumte Präsident Nayip Bukele ein. In der Hauptstadt San Salvador zeigten zudem viele Menschen wenig Interesse an der Neuerung.

Simon Peters, Analyst beim Online-Broker Etoro, vermutet zudem Großinvestoren, sogenannte Bitcoin-Wale, hinter dem Ausverkauf. Kleinanleger hätten es mit großer Begeisterung aufgenommen, dass der Bitcoin in El Salvador als Zahlungsmittel eingeführt wurde, und damit den Preis nach oben gedrückt. Bitcoin-Wale hätten diesen Schritt kommen sehen und die Gelegenheit genutzt, um Gewinne mitzunehmen. Lesen Sie den vollständigen Artikel: Technische Probleme und geplatzte Wetten: Die Gründe für die Korrektur an dem Kryptomarkt

7. September 2021 – Bitcoin und andere Kryptowährungen stürzen ab

Nachdem El Salvador den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat, ging es im Krypto-Sektor deutlich bergab: Angeführt vom Bitcoin gaben viele Digitalwährungen deutlich nach. Die Marktkapitalisierung war den Daten des Analysehauses Coinmarketcap zufolge um zehn Prozent eingebrochen.

Der Bitcoin etwa fiel zeitweise um mehr als 15 Prozent bis auf 43.285 Dollar – den tiefsten Stand seit vier Wochen. Ether, die zweitwertvollste Währung, fiel zwischenzeitlich mehr als ein Fünftel zurück unter 3100 Dollar.

25. August 2021 – Bitcoin fällt wieder auf 47.000 Dollar

Die Marke von 50.000 Dollar konnte der Bitcoin nur kurz halten. Am Mittwoch gegen 12 Uhr liegt der Kurs wieder bei 47.200 Dollar und damit 4,7 Prozent tiefer als noch vor 24 Stunden.

23. August 2021 – Bitcoin knackt 50.000-Dollar Marke

Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist am Montag erstmals seit Mai über die Marke von 50.000 US-Dollar gestiegen. Zuletzt kostete ein Bitcoin am Handelsplatz Bitstamp 50.299 Dollar und damit gut zwei Prozent mehr als am Vortag. Seit dem Zwischentief Mitte Juli summieren sich die Kursgewinne des sehr stark schwankenden Kryptogeldes mittlerweile auf fast drei Viertel.

Dabei hatte in den vergangenen Tagen die Entscheidung der US-Handelsplattform Coinbase, die eigenen Bestände an Kryptowährungen aufzustocken, für zusätzlichen Schwung gesorgt. Bis zum Rekordhoch des Bitcoin von fast 64.900 Dollar aus dem April fehlt allerdings noch ein gutes Stück.

19. August 2021 – Hacker erbeuten fünf Millionen Bitcoin an japanischer Krypto-Börse

Bei einem Hackerangriff auf die japanische Krypto-Börse sind ersten Schätzungen zufolge mehr als 94 Millionen Dollar gestohlen worden. Das geht aus Informationen der Blockchain-Analysefirma Elliptic hervor.

Demnach ist der Dieb an mehr als 94 Millionen Dollar in digitalen Münzen gelangt – darunter rund 31 Millionen in Form von Ethereum, fünf Millionen in Bitcoin und 13 Millionen in XRP. Elliptic erklärte, Liquid dabei zu helfen, die gestohlenen Güter nachzuverfolgen.

Den Hackerangriff hat das Unternehmen bereits bestätigt, war aber für eine weitere Stellungnahme nicht erreichbar. Erst vergangene Woche hatten Hacker bei einem Angriff auf die dezentrale Kryptoplattform Poly Network Hunderte Millionen Dollar erbeutet. Der Bitcoin-Kurs sinkt auf 44.400 Dollar.

18. August 2021 – Bitcoin bekommt neue Konkurrenz

Die Marktkapitalisierung aller Digitalwährungen notiert laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap zum ersten Mal seit dem Ausverkauf im Mai wieder über der Marke von zwei Billionen Dollar.

Entscheidender Treiber dafür ist die älteste und wichtigste Cyberdevise Bitcoin, die allein für knapp die Hälfte des Kryptomarktes steht. Der Kurs lag am Montag bei gut 47.000 Dollar und damit über der 200-Tage-Linie, die aus technischer Sicht weiter steigende Kurse signalisiert.

Damit hat der Bitcoin rund 50 Prozent zugelegt, seit er am 19. Mai auf 30.000 Dollar abgestürzt war. Noch etwas besser entwickelte sich seitdem die zweitgrößte Kryptowährung Ether, die um 67 Prozent hinzugewann. Der Kurs profitierte vom sogenannten „London-Upgrade“, das die Abwicklung von Transaktionen beschleunigen soll.

Doch im Schatten von Bitcoin und Ether hat sich eine kleinere Kryptowährung zum Favoriten der Anleger entwickelt: Ada, der Coin der Cardano-Blockchain, ist seit Mitte Mai um 110 Prozent im Wert gestiegen. Damit steht Cardano mit einer Marktkapitalisierung von knapp 70 Milliarden Dollar kurz davor, den Binance Coin als drittgrößte Digitalwährung abzulösen. Den vollständigen Artikel zu Cardano (ADA) lesen Sie hier.

14. August 2021 – Bitcoin-Kurs erreicht 48.000 Dollar-Marke

Der Krypto-Markt steigt weiter. Der Kurs erreicht einen Höhepunkt von 48.098 Dollar, schließt aber wieder mit 47.000 Dollar.

11. August 2021 – Kryptobörse Coinbase meldet 1500 Prozent höheres Handelsvolumen als noch 2020

Die Kryptobörse Coinbase meldet, dass ihr Handelsvolumen im Vorjahresvergleich 1500 Prozent gestiegen ist. An der Börse können Kleinanleger mit ihrem Smartphone mit Bitcoin und Co. handeln.

Im Quartal bis zum 30. Juni habe das Volumen bei 462 Milliarden Dollar gelegen, teilte das Unternehmen mit Sitz in San Francisco nach US-Börsenschluss mit. Zum Vorquartal sind das 38 Prozent mehr. Die Zahl der monatlichen Nutzer, die eine Transaktion vornehmen (MTU), sei dabei um 44 Prozent auf 8,8 Millionen gestiegen.

Inzwischen nutzen mehr als 9000 Finanzinstitutionen die Dienste von Coinbase, hieß es weiter. Den Nettogewinn gab das Unternehmen mit 1,6 Milliarden Dollar an. Über Coinbase können Kryptowährungen wie Bitcoin gehandelt werden. Die Firma ging Mitte April an die Börse. Der Bitcoin-Kurs liegt bei 46.700 Dollar.

Mehr: Coinbase-Quartalszahlen – Umsatz und Gewinn der Kryptobörse in Q2

10. August 2021 – Bitcoin-Kurs steigt auf 46.000 Dollar

Der Bitcoin hat am Dienstag die Marke von 46.000 Dollar geknackt. Zuletzt notierte die Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei 46.010 Dollar.

Ein Vorstoß von Krypto-Lobbyisten im US-Senat, der strengere Regelungen für Kryptowährungen verhindern wollte, scheiterte derweil. Die US-Regierung will Kryptowährungstransaktionen stärker besteuern. Das soll in den nächsten zehn Jahren 28 Milliarden Dollar einbringen.

9. August 2021 – Bitcoin-Kurs durchbricht kurzfristig die 45.000-Dollar-Marke

Die älteste und wichtigste Kryptowährung notiert am Montagmittag laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap bei rund 44.500 Dollar. Am Sonntag war der Bitcoin-Kurs auf den höchsten Stand seit Mitte Mai gestiegen und durchbrach zwischenzeitlich die psychologisch wichtige Marke von 45.000 US-Dollar.

Vor allem kurzfristig orientierte Anleger präsentierten sich in letzter Zeit in Kauflaune. Für eine positive Grundstimmung am Markt dürfte nicht zuletzt Tesla-Chef Elon Musk gesorgt haben, der vor rund zwei Wochen ein mögliches Comeback der Kryptowährung bei Tesla abermals in Aussicht gestellt hatte. Risiken blieben aber weiter bestehen: Die Regulierungsthematik am Markt bleibt ein Dauerbrenner.

6. August 2021 – Bitcoin steigt auf 41.800 Dollar

Der Bitcoin steigt am Freitag auf bis zu 41.864 Dollar – ein Plus von acht Prozent im 24-Stunden-Vergleich. Auch das Handelsvolumen hat sich in dieser Zeit vervielfacht; den Daten der Website Coinmarketcap zufolge um fast ein Viertel.
Die zweitwertvollste Währung Ethereum hält sich stabil über der Marke von 2800 Dollar. Sie hat im Wochenvergleich ein Fünftel an Wert gewonnen.

5. August 2021 – Französisches Fondshaus Melanion Capital legt besonderen Bitcoin-Fonds auf

Das französische Fondshaus bringt offenbar den ersten Fonds auf den Markt, der den Bitcoin-Preis abbildet und parallel dazu die europäischen Regulierungsstandards erfüllt. Melanion Capital habe bereits grünes Licht von den französischen Behörden erhalten, schreibt die „Financial Times“.

Das Unternehmen mit Sitz in Paris bediene damit Anleger, die auch auf dem Krypto-Markt investieren wollen, jedoch Wert auf bestimmte Regulierungsstandards legen. Diese sind in der EU in den OGAW-Richtlinien (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapiere) formuliert (englischer Begriff: „Ucits“) und garantieren Anlegern ein hohes Maß an Schutz. Der Fonds umfasst demnach Anteile von bis zu 30 Unternehmen aus dem Krypto- und Blockchain-Segment.

Der Bitcoin-Kurs liegt bei 38.000 Dollar.

3. August 2021 – US-Börsenaufsicht SEC will Kryptowährungen besser regulieren

Der Chef der mächtigsten Börsenaufsicht der Welt, Gary Gensler, zeigt in einem Bloomberg-Interview seine Haltung zu Bitcoin und Co. „Während ich der Technologie neutral gegenüberstehe, oder sogar fasziniert bin – ich habe immerhin drei Jahre damit verbracht, sie zu lehren und mich in sie hineinzuversetzen – bin ich nicht neutral, was den Anlegerschutz angeht“, sagt Gensler. „Wenn jemand spekulieren will, ist das seine Entscheidung, aber als Staat haben wir die Aufgabe, diese Investoren vor Betrug zu schützen.“ Ein robustes Aufsichtssystem, so Gensler, soll sich auf die Schaffung von Schutzmaßnahmen für die Millionen von Anlegern konzentrieren, die ihre Portfolios mit Digitaltoken bestückt haben.

Der SEC-Chef hat den Kongress aufgefordert, ein Gesetz zu verabschieden, das der Behörde die rechtliche Befugnis zur Überwachung von Kryptobörsen geben könnte. Die Befugnisse der SEC seien allerdings schon jetzt weit gefasst. Hier finden Sie das Interview in deutscher Zusammenfassung. Der Bitcoin-Kurs liegt bei 39.200 Dollar.

29. Juli 2021 – Sparkasse plant Bitcoin-Portfolio

Sparkassenkunden können künftig über S Broker indirekt in Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie investieren. Zur Auswahl stünden auf der Handelsplattform der Sparkassen-Finanzgruppe rund 40 Zertifikate, ETFs und Einzelaktien, mit denen man von den Entwicklungen rund um die Blockchain-Technologie profitieren könne, teilte S Broker am Donnerstag mit.

Bitcoin und ähnliche Währungen unterliegen zwar starken Wertschwankungen, erreichen aber zunehmend breitere Anlegergruppen. Am Donnerstagmorgen notiert die wichtigste Krypto-Devise Bitcoin leicht höher bei 40.031 Dollar.

27. Juli 2021 – Amazon: Bitcoin als Zahlungsmittel ist nur ein Gerücht

Grund für den Anstieg des Bitcoin-Kurses waren Gerüchte, dass Amazon künftig die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert. Das dementierte ein Unternehmenssprecher, woraufhin der Bitcoin-Kurs wieder auf 37.255 Dollar sank.

Trotz des Interesses des Unternehmens an der Kryptowelt seien „die Spekulationen, die sich um unsere spezifischen Pläne für Kryptowährungen ergeben haben, nicht wahr“, so der Sprecher. Man konzentriere sich weiterhin darauf, „zu untersuchen, wie dies für Kunden aussehen könnte, die bei Amazon einkaufen“.

Laut Vijay Ayyar, Leiter des Asien-Pazifik-Geschäfts der Krypto-Börse Luno, ist die aktuelle Volatilität des Preises Teil einer umfassenderen, mehrwelligen Korrektur seit dem Rekordhoch im April von knapp 65.000 Dollar.

24. Juli 2021 – Gerücht über Amazons Pläne, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, lassen Kurs steigen

Der Bitcoin-Kurs stieg zum frühen Montagmorgen um rund zwölf Prozent und liegt aktuell bei 38.000 Dollar. Kurzzeitig stieg er über 39.000 Dollar und durchbrach damit die 50-Tage-Linie – ein wichtiges Signal und ein Indiz für weiteren Rückenwind.

Grund für die überraschende Rally war offenbar ein Bericht der kostenlosen Londoner Zeitung „City A.M.“. Der Bericht offenbart Details über Amazons Krypto-Strategie. Demnach plane der Konzern, zunächst Bitcoin, später aber auch andere Kryptowährungen wie Ether und Bitcoin Cash als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Er bezieht sich jedoch nur auf eine anonyme „Insiderin“.

Ihr zufolge habe Amazon eine ausgefeilte Krypto-Strategie und plane auch seine eigene digitale Währung herauszugeben. Dazu passt eine Stellenausschreibung des Konzerns, in der ein „Leiter für digitale Währungen und Blockchain-Produkte“ gesucht wird.

21. Juli 2021 – EU will Kryptowährungen stärker kontrollieren – Kurs bei 31.000 Dollar

Bitcoin ist wieder über die psychologisch wichtige 30.000er Marke geklettert. Der Kurs steht laut Coinmarketcap wieder bei 31.530 Dollar, nachdem er am Dienstag auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war.

Die Nervosität an den Krypto-Märkten dürfte aber bleiben. Grund dafür sind Nachrichten, die auf mehr Regulation hindeuten. So hat etwa die EU-Kommission angekündigt, dass eine neue Überwachungsbehörde Kryptowährungen besser beobachten und Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bekämpfen will.

Konkret sollen Rechnungen grundsätzlich nur noch bis zu 10.000 Euro bar bezahlt werden dürfen. Auch Kryptowährungen wie der Bitcoin sollen stärker reglementiert werden. „Die heutigen Änderungen werden sicherstellen, dass Transfers von Kryptowerten wie Bitcoin vollends nachverfolgt werden können“, hieß es. Anonyme digitale Geldbörsen – sogenannte Wallets – sollen verboten werden.

Als Herzstück des vorgeschlagenen Gesetzespakets bezeichnet die EU-Kommission die neue Anti-Geldwäsche-Behörde Alma (Anti-Money Laundering Authority). Sie soll unter anderem die Aufsicht über bestimmte Finanzunternehmen übernehmen können, wenn ein erhöhtes Risiko für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung besteht.

20. Juli 2021 – Nach Verlusten an den Börsen fällt auch der Bitcoin unter 30.000 Dollar

Kryptowährungen sind auch vom Ausverkauf an den Märkten betroffen. Der Börsenwert des Marktes gibt deutlich nach. Der Bitcoin fällt unter die Marke von 30.000 Dollar und notierte am Dienstagmorgen bei rund 29.700 Dollar – und damit im 24-Stunden-Vergleich knapp 2000 Dollar tiefer. Zuletzt hatte der Bitcoin am 22. Juni 2021 auf diesem Niveau gelegen.

Auch bei den anderen Kryptowährungen ging es teils deutlich nach unten. Die gesamte Marktkapitalisierung büßte mehr als sieben Prozent ein, zeigen Daten des Analysehauses Coinmarketcap.

9. Juli 2021 – Bitcoin-Kurs bei 32.900 Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin liegt aktuell bei 32.900 Dollar. Am 19. Mai 2021 ist der Kurs von 43.000 auf 31.000 Dollar gestürzt, nachdem die chinesische Finanzindustrie den Handel mit der Kryptowährung verboten hat. Seitdem hat sich der Kurs aber ein wenig verbessert und hält sich relativ stabil.

6. Juli 2021 – Erpresserische Hacker fordern 70 Millionen Dollar in Bitcoin

Die Hacker, die am Wochenende hunderte Unternehmen mit Erpressungssoftware angegriffen haben, machen sich Hoffnungen auf eine fette Beute. Die Gruppe REvil verlangt 70 Millionen US-Dollar in der Digitalwährung Bitcoin für einen Generalschlüssel zu allen betroffenen Computern. Die Hacker behaupten, ihre Software habe mehr als eine Million Computer infiziert. Wenn das stimme, wäre dies die bisher größte Lösegeld-Attacke, betonte Mikko Hyppönen von der IT-Sicherheitsfirma F-Secure am Montag.

Die Hackergruppe nutzte eine Schwachstelle beim amerikanischen IT-Dienstleister Kaseya, um dessen Kunden mit einem Programm zu attackieren, das Daten verschlüsselt und Lösegeld verlangt. Das besonders perfide an diesem Angriffsweg ist, dass Kaseya-Software auf den Computern als vertrauenswürdig eingestuft wird – damit war auch der Weg für die von den Hackern präparierte Version frei.

Von unabhängiger Seite war das Ausmaß der Schäden bisher kaum einzuschätzen. Die IT-Sicherheitsfirma Huntress sprach von mehr als 1000 Unternehmen, bei denen Systeme verschlüsselt worden seien. Kaseya selbst berichtete, dass weniger als 40 Kunden betroffen gewesen seien. Allerdings waren darunter auch wiederum Dienstleister, die ihrerseits mehrere Kunden haben. Die Folge war ein Domino-Effekt.

In Deutschland waren dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zufolge ein IT-Dienstleister und mehrere seiner Kunden betroffen. Es handele sich um einige tausend Computer bei mehreren Unternehmen, sagte ein Sprecher am Sonntag. Bundesbehörden und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur „von einer meldepflichtigen Größe“ seien nach Kenntnis der Regierung nicht betroffen, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Montag. Mehr zum Thema: Cyberangriff in USA trifft Hunderte Firmen

5. Juli 2021 – Brokerhaus TP Icap plant Krypto-Handelsplattform; Bitcoin bei 34.000 Dollar

Das britische Brokerhaus TP Icap will zusammen mit Fidelity und Standard Chartered in der zweiten Jahreshälfte eine Handelsplattform für Kryptowährungen online bringen. Grund ist das zunehmende Interesse der Anleger. Das sei in den vergangenen Monaten „ explodiert“, sagte der Co-Leiter für digitale Vermögenswerte bei ICAP, Duncan Trenholme.

Die Politik hingegen beunruhigt der Bitcoin-Boom. In den vergangenen Monaten machten vor allem Verbote in der Türkei und im Iran Schlagzeilen. Eine globale Übersicht zeigt: Einige Staaten wollen Kryptowährungen am liebsten sofort verbannen und zu „Bitcoin-No-Go-Areas“ werden.

Für die Branche heißt das: Verlagerungen rund um den Globus werden wahrscheinlicher. Doch Ziele sind rar, nur wenige Länder wollen sich – durchaus überraschend – als Kryptostandort der Zukunft profilieren. Mehr zum Thema: Feldzug gegen Bitcoin: Welche Länder durchgreifen – und welche profitieren wollen

Der Kurs des Bitcoin hält sich weiterhin über der psychologisch wichtigen Marke von 30.000 US-Dollar. Zeitweise stieg die älteste Kryptowährung auf 35.900 US-Dollar, konnte die 36.000 Dollar-Marke aber nicht durchbrechen und fiel in der Folge zurück auf rund 34.000 US-Dollar. In den letzten Tagen pendelte der Bitcoin-Kurs zwischen beiden Marken.

29. Juni 2021 – Bitcoin stabilisiert sich über 30.000 Dollar-Marke

Bitcoin war in der vergangenen Woche kurzzeitig unter die Marke von 30.000 Dollar gefallen. Experten erwartete, dass der Kurs dadurch weiter abrutschen würden, da unter dieser psychologisch wichtigen Marke viele Verkaufsorder lägen. Investoren nutzten den Kursfall aber als Einstieg, sodass der Bitcoin schnell wieder oberhalb von 30.000 US-Dollar notierte und sich in diesem Bereich halten kann. Aktuell liegt der Bitcoin-Kurs laut Coinmarketcap wieder bei über 35.000 Dollar.

28. Juni 2021 – Bafin erteilt Coinbase erstmals Erlaubnis zur Verwahrung von Cyberdevisen

Die Finanzaufsicht Bafin gibt der Coinbase Germany GmbH erstmals die Erlaubnis zur Verwahrung von Cyberdevisen. Coinbase ist damit das erste Unternehmen, dass diese Erlaubnis erhält – die Coinbase-Aktie legt in der Folge an der Wall Street um mehr als sieben Prozent zu. Auf Coinbase können Nutzer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dogecoin kaufen oder verkaufen.

Die Bafin betont aber, dass sie weiterhin keine einzelnen Devisen beaufsichtigen wird. Sie werde nur Dienstleister beaufsichtigen, die mit Kryptowährungen arbeiten.

22. Juni 2021 – Bitcoin ist unter 30.000 Dollar-Marke gerutscht

Der Bitcoin ist am Dienstag unter die wichtige Marke von 30.000 Dollar gefallen. Zuletzt notierte die Kryptowährung laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap gut neun Prozent im Minus bei rund 29.800 Dollar.

Für den Bitcoin ist die Marke von 30.000 Dollar nicht nur psychologisch wichtig. Auf diesem Niveau liegen viele Stop-Loss-Marken, ein Abrutschen unter diese Marke könnte den Abwärtstrend jetzt beschleunigen. Alle Infos im Krypto-Blog des Handelsblatts.

20. Juni 2021 – Bitcoin fällt unter die Marke von 31.000 Dollar

China verschärft seinen Kurs gegen Kryptowährungen wie Bitcoin. Heimische Banken und das riesige Fintech-Unternehmen Ant Group seien aufgefordert worden, keine Dienstleistungen für den Krypto-Handel mehr anzubieten, teilte die chinesische Notenbank in Peking mit. Das kommt einem Verbot gleich. Zum vollständigen Artikel: China erhöht Druck auf Kryptowährungen: Bitcoin fällt in Richtung 30.000 Dollar

Der Bitcoinkurs und andere Digitalanlagen reagierten mit deutlichen Kursverlusten auf die Nachricht. Der Bitcoin-Kurs rutschte um sechs Prozent unter die Marke von 31.000 Dollar.

Anfang der Woche hatte der Bitcoin noch mehr als 40.000 Dollar gekostet. Auch die Aktienkurse von Nvidia und AMD wurden beeinflusst und büßten am Montag 1,1 beziehungsweise 2,4 Prozent ein. Beide Unternehmen stellen Prozessoren für Grafikkarten her, die nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Schürfen von Kryptowährungen verwendet werden.

Damit zeigt sich erneut, wie schnelllebig der Bitcoin-Kurs ist. Die Digitalwährung pendelt seit Mitte Mai 2021 zwischen 30.000 Dollar und 40.000 Dollar, nachdem er im April bis auf fast 65.000 Dollar gestiegen war. Doch trotz der jüngsten Korrektur liegt der Bitcoin noch deutlich über dem Niveau von Mitte 2020, als der Kurs bei rund 10.000 Dollar lag.

16. Juni 2021 – Bundesregierung will Krypto-Transaktionen nachvollziehbar machen

Die Bundesregierung plant eine neue Verordnung, die die Auskunftspflicht für Transaktionen mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ether regeln soll. Ziel ist es, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung über Kryptowährungen zu verhindern. Die geplante Kryptowerte-Transferverordnung sieht vor, dass alle Transaktionen mit Kryptowährungen in Deutschland nachvollziehbar werden.

Das Bundesfinanzministerium plant, dass „die Beteiligten bei der Übertragung von Kryptowerten Informationen über Auftraggeber und Begünstigten übermitteln“.

Die Kryptobranche zeigt sich besorgt über die geplante Verordnung der Bundesregierung. Der Bitcoin-Kurs verliert im 24-Stunden-Vergleich leicht und liegt laut Coinmarketcap aktuell bei 39.200 US-Dollar.

14. Juni 2021 – Tesla will Bitcoin unter Bedingungen wieder als Zahlungsmittel akzeptieren

Tesla wird nach Angaben seines Chefs Elon Musk die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel unter Bedingungen wieder akzeptieren. Wenn sich zeige, dass ein angemessener Anteil von etwa 50 Prozent an erneuerbaren Energien bei der Bitcoin-Herstellung genutzt werde und es dabei zudem einen positiven Trend in diese Richtung gebe, werde Tesla auch wieder Bitcoin-Transaktionen erlauben, twitterte der Tesla-Chef am Vorabend. Diese Nachricht stützte den Kurs der ältesten Kryptowährung, die infolgedessen laut Coinmarketcap um rund 12 Prozent auf 39.535 US-Dollar stieg.

Musk hatte am 14. Mai den Bitcoin für seinen hohen Energieverbrauch kritisiert und löste damit ein Beben an den Kryptomärkten aus.

8. Juni 2021 – Colonial Pipeline zahlte 75 Bitcoin Lösegeld an Hacker

Nach dem Hackerangriff auf die größte Benzin-Pipeline in den USA haben Ermittler den Großteil einer Lösegeldzahlung in der Digitalwährung Bitcoin wiedererlangt. Sichergestellt worden seien 63,7 Bitcoin im Wert von derzeit etwa 2,3 Millionen US-Dollar, teilte das US-Justizministerium am Montag mit.

Dem FBI sei es gelungen, eine digitale Geldbörse (Wallet) zu identifizieren, die Hacker mutmaßlich benutzten, um eine Zahlung des betroffenen Unternehmens einzutreiben, sagte der stellvertretende Direktor der Behörde, Paul Abbate. Hier lesen Sie die Meldung: Lösegeld nach Hackerangriff auf US-Pipeline sichergestellt.

Der Bitcoin-Kurs liegt am Dienstag laut Coinmarketcap bei 33.170 Dollar und ist damit erneut gesunken.

7. Juni 2021 – Anonymous kritisiert Tesla-Chef Elon Musk

Ein am Freitag auf Youtube veröffentlichtes Video, das anscheinend von der Gruppe „Anonymous“ stammt, kritisiert Tesla-Chef Elon Musk unter anderem für seine Social-Media-Kommentare zu Bitcoin. Der anonyme Sprecher im Video, das unter anderem über den Twitter-Account @YourAnonCentral verbreitet wurde, moniert gegenüber Musk, dass „die Spiele, die Sie mit den Kryptomärkten gespielt haben, Leben zerstört haben“.

Weiter heißt es: „Millionen von Privatanlegern verließen sich wirklich auf ihre Krypto-Gewinne, um ihr Leben zu verbessern (…) Ihre Tweets in dieser Woche zeigen eine klare Missachtung des durchschnittlichen Arbeiters.“

Musk hingegen twitterte am Wochenende weiterhin aktiv über Kryptowährungen und andere Themen, ohne auf das Video einzugehen. Der Tesla-Chef galt lange als Befürworter von Kryptowährungen und feuerte den Hype per Twitter an.

3. Juni 2021 – Bitcoin erholt sich und liegt bei 39.000 Dollar

Der Kurs des Bitcoin legt am Donnerstag zu und erholt sich weiter von den heftigen Verluste der vergangenen Wochen. Zuletzt kostete die Digitalwährung knapp 39.000 US-Dollar. Der Bitcoin war im Mai stark unter Druck geraten und fiel zeitweise auf 30.000 Dollar.

31. Mai 2021 – Großinvestoren nutzen niedrigen Bitcoin-Kurs

Am Wochenende hat der Bitcoin mal wieder gezeigt, dass die Investition nur etwas für Anleger mit starken Nerven ist. In den vergangenen 24 Stunden stürzte der Kurs auf 33.520 Dollar ab. Das war der tiefste Stand seit fünf Tagen. Anschließend kletterte der Kurs aber wieder auf über 36.000 Dollar und hält sich am Montag auch in diesem Bereich. Das zeigen die Daten der Website Coinmarketcap.

Diesen Kurs haben große Bitcoin-Investoren, in der Fachsprache „Wale“ genannt genutzt im Wert von drei Milliarden Dollar Bitcoin gekauft, berichtet das Blockchain-Analysehaus Chainalysis. Demnach sollen Hedgefonds und Vermögensverwalter vor allem in der Kursspanne von 30.000 Dollar auf der Unter- und 35.000 Dollar auf der Oberseite bei Bitcoin zugegriffen haben. Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: Bitcoin bleibt extrem volatil – Anlageprofis nutzten den Kursrutsch zum milliardenschweren Einstieg

28. Mai 2021 – Bitcoin-Kurs stabil: Investor Carl Icahn will investieren

Der 85-jährige aktivistische Investor Carl Icahn will in „großem Stil“ in den Krypto-Sektor einsteigen, sagte er im Interview mit Bloomberg TV. Er könne letztlich mehr als eine Milliarde Dollar (820 Millionen Euro) in eine alternative Währung investieren. Auf der Suche nach Chancen studiere er Bitcoin und Ethereum genauso wie den Bereich insgesamt. Noch habe der Großinvestor allerdings nicht gekauft.

Er meint, die zunehmende Popularität alternativer Währungen sei eine natürliche Folge der Inflation. Sie beruhe auch darauf, dass das Kursniveau an Teilen des Aktienmarktes „absurd“ sei.

Der Bitcoin-Kurs hält sich stabil. Am Donnerstag liegt der Kurs laut Coinmarketcap bei 36.800 Dollar. Doch der Bitcoin-Kurs ist sehr empfindlich. Erst Mitte April lag das Rekordhoch bei nahezu 64.895 Dollar, vor wenigen Tagen stürzte der Bitcoin auf rund 31.000 Dollar ab.

25. Mai 2021 – Bitcoin-Kurs stabilisiert sich bei 38.000 Dollar-Marke

Nach dem Crash in der vergangenen Woche stabilisiert sich der der Bitcoin-Kurs bei der Marke von 38.000 US-Dollar. Äußerungen von Elon Musk stützten die Kryptowährung. Der Tesla-Chef arbeite weiterhin daran, den Betrieb des Bitcoin-Netzwerks energie-effizienter zu machen. Zuletzt traf er sich mit führenden Bitcoin-Schürfern („Miner“) aus Nordamerika, wie Musk über Twitter mitteilte. Das machte sich sofort am Kryptomarkt bemerkbar – die Kurse von Bitcoin und Co. stabilisierten sich in der Folge. Vor dem Kurssturz lag die größte Digitalwährung jedoch bereits bei 56.000 Dollar.

24. Mai 2021 – Chinesische Firmen stellen Mining für Kryptowährungen ein

Chinas massives Vorgehen gegen Kryptowährungen zeigt Wirkung: Mehrere Firmen der Branche kündigten am Montag an, ihr Geschäft in der Volksrepublik einzustellen. Dabei handelt es sich um Unternehmen, die mit dem energieaufwändigen sogenannten Schürfen, auch „Mining“ genannt, von Kryptowährungen wie Bitcoin ihr Geld verdienen. Sie stellen Rechner-Kapazitäten zur Verfügung und werden in der jeweiligen Währung entlohnt.

Grund dafür ist, dass China Kryptowährungen noch stärker regulieren will. Der Staatsrat unter Vizeregierungschef Liu He hatte dazu am Freitag eine Reihe von Maßnahmen mitgeteilt. Die Firma Huobi Mall, die zu der Kryptowährungsbörse Huobi gehört, gab nun bekannt, ihr Krypto-Mining-Angebot für chinesische Kunden auszusetzen und sich auf das Geschäft in anderen Ländern zu konzentrieren. Ähnlich äußerten sich die Schürf-Dienstleister Hashcow und BTC.TOP.

Lesen Sie den vollständigen Artikel: Kryptowährungs-Firmen stellen Geschäfte in China ein

19. Mai 2021 – Bitcoin-Kurs rutscht auf 31.000 Dollar-Marke

Die Verbände der chinesischen Finanzindustrie verbieten in einer gemeinsamen Erklärung ihren Mitgliedern Geschäfte mit Bitcoin & Co.. Grund sei, dass die Kurse stark schwankten. Damit würden sie die wirtschaftliche und finanzielle Ordnung gefährden, heißt es seitens der National Internet Finance Association of China, der China Banking Association und der Payment and Clearing Association of China.

Die neuen Beschränkungen sorgten für einen Ausverkauf des Bitcoin. Der Kurs ruschte erst auf 40.000 Dollar, später auf bis 31.000 Dollar. Gegenüber dem Mitte April erzielten Jahreshoch von 64.895 Dollar war das ein Verlust von mehr als der Hälfte.

Online entfachte eine Diskussion über das mögliche Ende des Bitcoin-Hypes. Auch Tesla-Chef Elon Musk schaltete sich ein und signalisierte, dass er seine Anteile bis zum bitteren Ende halten würde.

An den Märkten wurde das als Versuch Musks interpretiert, die Situation zu beruhigen. Schließlich investierte Tesla im Februar mehr als eine Milliarde Dollar seiner Cashreserven in Bitcoin. Tatsächlich stabilisierte sich die Kryptowährung anschließend und stieg am späten Abend wieder auf fast 40.000 Dollar.

18. Mai 2021 – Politiker wollen Stromverbrauch für Bitcoin-Herstellung stärker kontrollieren

Sven Giegold, der Sprecher der Europagruppe der Grünen und Abgeordneter im Europaparlament, fordert, den Ressourcenverbrauch von Kryptowährungen wie dem Bitcoin gesetzlich zu deckeln. Der ökologische Schaden der Kryptowährung sei durch das Wachstum der Cyberdevise zu groß geworden.

Auch der Ökonom Lüder Gerken, Direktor des Zentrums für Europäische Politik, sieht die Treibhausgas-Emissionen der Kryptowährung kritisch. Es brauche eine weltweite Angleichung der CO2-Bepreisung zum Beispiel durch einen globalen Emissionshandel, man sehe aktuell dass stromintensive Prozesse wie das Bitcoin-Schürfen in Länder mit laxeren Klimaschutzvorgaben verlagert würden.

Um die Digitalwährung zu erschaffen, müssen Nutzer Rechnerkapazitäten für die Verschlüsselung und Validierung von Transaktionen zur Verfügung stellen. Sie werden dafür in Bitcoin entlohnt. Dieses „Schürfen“ oder „Mining“ verbraucht einer Untersuchung der Universität von Cambridge und der Internationalen Energieagentur IEA zufolge jährlich so viel Strom wie die Niederlande.

Der Bitcoin-Kurs liegt laut der Kryptoplattform Coinmarketcap am Dienstag bei 43.820 Dollar.

17. Mai 2021 – Bitcoin fällt nach Tweet von Elon Musk auf 42.285 Dollar

Der Tesla-Chef deutete am Sonntag auf Twitter an, dass der Elektroautobauer seine Bitcoin-Bestände verkaufen könnte oder vielleicht schon verkauft hat. Ein Nutzer mit den Namen @CryptoWhale schrieb auf Twitter sinngemäß, dass sich Bitcoin-Investoren ärgern werden, wenn sie im nächsten Quartal herausrausfinden, dass Tesla den Rest seiner Bitcoin-Anteile verkauft hat. Angesicht des Hasses, den Elon Musk erfährt, sei das kein Wunder. Elon Musk antwortete auf diesen Post mit einem „Indeed“, also „in der Tat“, und zeigte damit seine Zustimmung.

Dieses eine Wort war genug, um den Bitcoin Kurs erneut auf Talfahrt zu schicken. Der Dollar-Wert der größten und ältesten Kryptowährung fiel in der Folge bis Montagmorgen (MEZ) um mehrere Tausend Dollar auf 42.285 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten – ein Einbruch von mehr zehn Prozent.

Später stellte Musk klar, dass Tesla bislang allerdings noch keine Bitcoins verkauft habe. Der Bitcoin-Kurs holte in der Folgezeit einen Teil der Verluste wieder auf. Montag lag der Bitcoin-Kurs wieder etwas höher bei 44.997 Dollar.

14. Mai 2021 – Tesla kritisiert Bitcoin und löst Kurssturz aus

Am Mittwoch kritisierte Tesla Chef Elon Musk den Bitcoin für seinen hohen Energieverbrauch. Damit löste er ein Beben an den Kryptomärkten aus.

Mit der Aktion will Musk die Entwickler offenbar animieren, die Suche nach energie-effizienteren Technologien für den Betrieb der unterliegenden Blockchain-Technologie zu beschleunigen. Und er will selbst an einer Lösung mitarbeiten. Am Donnerstag dann ließ der Tesla-Chef durchblicken, dass dabei die Spaßwährung Dogecoin im Mittelpunkt stehe. Musk bewirbt die Digitalwährung seit Monaten, die jedoch zuletzt mehrere Kurseinbrüche verbuchen musste.

Die Kritik am Bitcoin hat die Anleger verunsichert. Die Digitalwährung rauscht von 56.000 Dollar auf 46.980 Dollar. So tief stand er zuletzt kurzzeitig im April 2021. Doch am Freitag berappelte sich der Bitcoin-Kurs wieder und liegt laut Coinmarketcap derzeit bei 50.379 Dollar.

7. Mai 2021 – Bitcoin erstmals Zahlungsmittel bei Sotheby’s Auktion in New York

Für die Galaauktion in New York kündigt das Auktionshaus Sotheby’s eine Neuerung an, die in die Geschichtsbücher eingehen dürfte. Erstmals kann nun auch ein physisches Leinwandgemälde von Banksy mit dem Titel „Love is in the Air“ nicht nur mit Dollar, sondern auch mit Bitcoin oder mit Ether ersteigert werden. Das war Anfang März noch anders.

Beim Auktionshaus Christie’s musste das riesige Kryptokunstwerk, das auf der Blockchain-Technologie Non Fungible Token (NTF) basiert, noch in Dollar bezahlt werden. Das Kunstwerk „Everydays: The First 5000 Days“ von Beeple erreichte einen Rekordpreis von 69,3 Millionen Dollar. Gekauft hat es der in Singapur lebende indische Krypto-Unternehmer Vignesh Sundaresan. Dieser ist jüngst mit dem Kauf und Handel von Digitalwährungen zu Reichtum gekommen, unter anderem durch Bitcoin-Automaten.

Der Bitcoin zeigte sich von den Nachrichten unbeeindruckt. Der Kurs ist leicht gestiegen und liegt laut Coinmarketcap aktuell bei 56.200 Dollar.

5. Mai 2021 – Ebay erwägt Bitcoin als Zahlungsmittel einzuführen

Die Internet-Handelsplattform Ebay könnte bald mit Digitalgeld wie Bitcoin funktionieren. „Wir sehen uns weiter nach anderen Möglichkeiten wie Kryptowährungen um“, sagte Vorstandschef Jamie Iannone dem Finanzsender CNBC. Ebay habe sein Zahlungsspektrum bereits erweitert und akzeptiere mittlerweile etwa Apple oder Google Pay, weiteren Alternativen stehe das Unternehmen stets aufgeschlossen gegenüber. Die Ebay-Aktie reagierte mit deutlichen Kursgewinnen.

Dabei hatte Ebay 2013 bereits etwas ähnliches verkündet. Der damalige Ebay-Chef John Donahoe sagte der „Financial Times“: „Digitalwährungen werden sich zu einer sehr mächtigen Sache entwickeln“ und er sei dem Bitcoin als Zahlungsmittel gegenüber offen. Die Pläne verliefen jedoch im Sande und knapp zwei Jahre später verließ Donahoe Ebay. Zum Konzern gehörte seinerzeit aber auch noch Paypal – bei dem 2015 abgespaltenen Online-Bezahldienst sind Kryptowährungen inzwischen anerkannt.

3. Mai 2021 – Warren Buffets Kollege Munger kritisiert Bitcoin – Kurs steigt unbehindert auf 58.000 Dollar

Charlie Munger, die Nummer zwei des US-Starinvestors Warren Buffett, hat am Wochenende erneut gegen den Bitcoin geschossen. „Natürlich hasse ich den Bitcoin-Erfolg. Ich kann eine Währung, die für Kidnapper und Erpresser so nützlich ist, nicht begrüßen. Die ganze Entwicklung ist abscheulich“, sagte Munger beim virtuellen Aktionärstreffen von Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway.

Der 97-jährige Munger gilt schon lange als Kritiker des Bitcoin. Er bemängelt die extreme Volatilität und mangelnde Regulierung der Kryptowährung. Dem Bitcoin-Kurs konnte die Kritik aber nichts anhaben: Die älteste und wichtigste Cyberdevise notiert am Sonntagnachmittag bei 57.825 Dollar auf dem höchsten Niveau seit zwei Wochen. Am Montag stieg der Kurs weiter auf 58.500 Dollar.

27. April 2021 – Bitcoin steigt wieder in Richtung 55.000 Dollar

Nach dem Kurseinsturz der vergangenen Woche erholt sich der Bitcoin wieder. Am Dienstag notiert die Kryptowährung laut den Daten von Coinmarketcap bei 54.693 Dollar. Das ist ein Plus von vier Prozent innerhalb von 24 Stunden.

Ein Grund dafür ist ein Bericht der Nachrichtenseite Coindesk. Demzufolge will die US-Bank JP Morgan einen eigenen aktiv verwalteten Bitcoin-Fonds für private Vermögensverwaltungskunden anbieten. Der Bitcoin-Fonds könnte demnach noch im Sommer diesen Jahres starten. Noch fehlt die offizielle Bestätigung. Die Entscheidung hin zu einem Bitcoin-Fonds wäre aber eine deutliche Trendwende, hatte JP-Morgan-Vorstandschef Jamie Dimon im Jahr 2017 Bitcoin noch als Betrug bezeichnet. Diesen Vorwurf nahm er später zurück.

In der Türkei ereignet sich hingegen ein Kryptoschock: Erst hatte die Türkische Zentralbank Mitte April Kryptowährungen als Bezahlmittel im Land verboten. Kurze Zeit später floh Faruk Özer, Gründer einer türkischen Handelsplattform Thodex, mit vermutlich Hunderten Millionen Dollar. Und jetzt meldet ein lokaler Wettbewerber unerwartet Insolvenz an. Die ganze Geschichte lesen Sie hier: Bitcoin-Anleger in der Türkei bangen um Hunderte Millionen Dollar.

Tesla verkauft Bitcoins im Wert von 272 Millionen Dollar

Neben der Bekanntgabe der Quartalszahlen gibt Tesla auch bekannt, dass der Konzern im ersten Quartal 2021 Bitcoins im Wert von 272 Millionen Dollar verkauft hat. Damit erzielt Tesla einen Gewinn von 101 Millionen Dollar. Der Konzern hatte im Februar 2021 verkündet 1,5 Milliarden US-Dollar in die Kryptowährung investiert zu haben. Der Bitcoin-Kurs war nach Bekanntgabe der Nachricht um knapp 18 Prozent gestiegen und markierte infolgedessen im Februar ein Kurshoch von mehr als 46.000 Dollar.

23. April 2021 – Erstmals seit März sinkt der Bitcoin unter 50.000 Dollar – Grund ist eine Entscheidung von US-Präsident Biden

US-Medien zufolge will Präsident Joe Biden über höhere Steuern auf Kapitalerträge wichtige Zukunftsinvestitionen finanzieren. So soll etwa Kapitalertragsteuer für Bürger mit einem Jahreseinkommen von mehr als eine Million Dollar auf 39,6 Prozent fast verdoppelt werden. Der Bitcoin-Kurs fiel daraufhin unter der Marke von 49.000 Dollar. Auch die Marktkapitalisierung sank binnen 24 Stunden um 12 Prozent. Das bedeutet, dass sich Anleger aus dem Markt zurückziehen. Auch die Aktienmärkte in den USA reagierten mit deutlichen Verlusten. Laut Coinmarketcap liegt der Kurs am Freitagmorgen sogar nur bei 47.963 Dollar. So niedrig war der Kurs zuletzt Anfang März.

21. April 2021 – Bitcoin-Kurs liegt weiter unter 56.000 Dollar

An diesem Mittwoch hat sich der Bitcoin-Kurs weiterhin unter der Marke von 56.000 Dollar gehalten und liegt laut Coinmarketcap.de am Mittag bei 55.288 Dollar.

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18. April 2021 – Bitcoin stürzt um 15 Prozent ab

Der Bitcoin stürzt ab. Der Kurs verliert rund 15 Prozent an Wert. Am Sonntag konnte der Bitcoin seine Verluste begrenzen und notierte zuletzt bei etwa 56.000 Dollar. Dies ist der niedrigste Wert seit sieben Wochen. Erst vergangene Woche verzeichnete Bitcoin ein Rekordhoch von 64.869 Dollar.

16. April 2021 – Bitcoin-Kurs fällt wieder auf 61.000 Dollar – Coinbase-Börsengang verläuft fulminant

Es war ein historischer Moment für die Kryptowelt. Coinbase ist am Mittwoch in den Handel an der Nasdaq gestartet und begeisterte die Anleger: Die Aktie der größten amerikanischen Kryptobörse startete bei 381 Dollar und lag damit gut 55 Prozent über dem Referenzpreis von 250 Dollar, der am Vorabend festgelegt worden war. Innerhalb von zwei Minuten schoss die Coinbase-Aktie auf über 400 Dollar nach oben. Fünf Minuten später notierte die Aktie in einem volatilen Handel bei 422 Dollar. Das entsprach einer Unternehmensbewertung von mehr als 100 Milliarden Dollar. Doch der Kurs Aktie verlor im Handelsverlauf an Schwung und schloss mit 328 Dollar deutlich unter dem Startwert. Lesen Sie den kompletten Bericht zum Coinbase-Börsenstart.

Auch der Bitcoin macht eine kleine Pause von seiner Rekordjagd. Der Kurs pendelt sich am Freitag bei 61.019 Dollar ein.

14. April 2021 – Bitcoin-Kurs steigt über 64.000 Dollar – Kryptohandelsplattform Coinbase geht in den USA an die Börse

Die Wall Street bereitet sich auf den nächsten Mega-Börsengang vor. An diesem Mittwoch startet die Kryptobörse Coinbase über eine Direktplatzierung in den Handel. Sie ist der größte US-Handelsplatz für Bitcoin und Co. und gehört zu den großen Gewinnern des anhaltenden Kryptobooms. Das treibt auch weiter den Bitcoin-Kurs. Am Nachmittag deutscher Zeit liegt die Kryptowährung laut Coinmarketcap bei einem neuen Rekord von 64.365 Dollar.

Marktbeobachter erwarten beim Coinbase-Börsengang im besten Fall eine Bewertung von 100 Milliarden Dollar. Damit wäre die Kryptoplattform mehr wert als die etablierten Wertpapier-Handelsplätze New York Stock Exchange (Nyse) und Nasdaq zusammen.

Hier die wichtigsten Fragen und Antworten finden sie unter: Fünf Dinge, die Sie über den Börsengang von Coinbase wissen sollten.

13. April 2021 – Bitcoin-Kurs mit neuem Rekordhoch: 63.000er-Dollar-Marke geknackt

Der Kurs des Bitcoin überspringt erstmals die Marken von 63.137 US-Dollar – ein weiteres Rekordhoch innerhalb weniger Wochen. Kurz darauf ist der Kurs aber wieder leicht abgefallen, stieg aber an diesem Nachmittag. Derzeit steht die Währung laut coinmarketcap bei 63.091 Dollar. Dabei erreichte die Cyberwährung er vor einem Monat ein neues Rekordhoch. Damals war der Bitcoin-Kurs auf 61.700 Dollar gestiegen und hatte sich infolgedessen bei 57.500 Dollar eingependelt.

22. März 2021 – Krypto-Plattform Coinbase muss Strafe zahlen und Börsengang verschieben

Coinbase sollte eigentlich in den kommenden Tagen an die Börse gehen. Doch nun muss die Handelsplattform für Kryptowährungen eine Strafe in Höhe von 6,5 Millionen US-Dollar an die US-Derivateaufsicht CFTC zahlen.

Grund seien falsche, irreführende und ungenaue Berichte über Transaktionen bei digitalen Vermögenswerten einschließlich Bitcoin zwischen Januar 2015 und September 2018 gewesen, teilte die Behörde mit.

Darüber hinaus steht ein Coinbase-Mitarbeiter in Verdacht unrechtmäßig mit Litecoin gehandelt zu haben, um hohe Handelsvolumen und hohe Nachfrage für die Kryptowährung vorzugeben.

Der Bitcoin-Kurs verhält sich unauffällig. Die Cyberdevise notierte am Montagmittag zwischen 57.500 und 58.000 Dollar. Das entspricht etwa dem Niveau der vergangenen Tage.

15. März 2021 – Digitalwährung Bitcoin erreicht mit Kurs von 61.700 Dollar neuen Rekord

Der Bitcoin hat wieder einen neuen Rekord erreicht. Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete der Bitcoin am Samstagabend fast 61.700 Dollar. Am Sonntag lag der Kurs zwar rund 1800 Dollar darunter, aber immer noch deutlich über dem Niveau vom Freitagabend. Am Montag pendelt sich der Bitcoin-Kurs auf Coinmarketcap nachmittags bei 56.495 Dollar ein.

Mit den Gewinnen vom Wochenende knüpfte der Bitcoin an die Gewinnserie der vergangenen Tage an, mit der er eine schwächere Phase von Ende Februar und Anfang März beendet hatte.

Mittlerweile bringt es der Bitcoin den Angaben von Coinmarketcap zufolge auf eine Marktkapitalisierung von 1,1 Billionen Dollar. Damit ist die älteste Kryptowährung zugleich auch die mit Abstand größte. So bringen es alle Cyber-Währungen auf einen Gesamtwert von rund 1,8 Billionen Dollar. Hinter dem Bitcoin rangiert die Digitalwährung Ether mit einer Marktkapitalisierung von derzeit 217 Milliarden Dollar auf Rang zwei.

3. März 2021 – Bitcoin erholt sich vom Kurzsturz und legt wieder zu

Der Bitcoin liegt am Mittwoch bei 49.262,75 Dollar. Damit rückt die Cyber-Devise erneut an die psychologische Marke von 50.000 Dollar. Damit zeigt die Kryptowährung erneut, dass eine Investitionen nichts für Anleger mit schwachen Nerven ist. Zweistellige prozentuale Kursausschläge sind keine Seltenheit. Erst am Wochenende fiel der Kurs auf 44.417 Dollar.

Wie sehr die Digitalwährung die Finanzwelt spaltet, können Sie in unserem großen Krypto-Report nachlesen.

28. Februar 2021 – Bitcoin fällt auf tiefsten Stand seit 20 Tagen

Bitcoin setzt seine Talfahrt fort und ist auf den tiefsten Stand seit 20 Tagen gefallen. Die Cyber-Devise lag am Sonntag bei 44.417 Dollar und notierte damit rund 3,7 Prozent unter dem Niveau vom Freitag. Die Kryptowährung hatte vor einer Woche das Rekordhoch von 58.354 Dollar erreicht, verlor zuletzt aber deutlich. Ein Börsianer hatte am Freitag gesagt, die Serie der Gewinnmitnahmen sei scheinbar noch nicht abgeschlossen.

24. Februar 2021 – Bitcoin pendelt sich auf 50.000 Dollar ein

Nach dem Kursrückgang am Dienstag pendelt Bitcoin wieder um die Marke von 50.000 Dollar. Die wichtigste Cyber-Devise war am Dienstag zeitweise auf knapp 45.000 Dollar abgerutscht, nachdem sie zuvor ein Rekordhoch von 58.445 Dollar erreicht hatte.

22. Februar 2021 – Bitcoin-Kurs fällt unter 49.000 Dollar

Dem Bitcoin geht auf seiner Rekordjagd erst einmal die Puste aus. Der Kurs fällt um zwei Prozent auf 56.260 Dollar. Die älteste und wichtigste Cyber-Devise hatte am Sonntag auf der Handelsplattform Bitstamp ein Rekordhoch von 58.354 Dollar markiert. Elon Musk, der selbst die Preis vorangetrieben hat, twittert nun, dass sie ihm „zu hoch erscheinen“.

Bis zum Nachmittag fiel der Kurs der wertvollsten Cyber-Devise auf bis zu 49.000 Dollar. Besonders um die Wall-Street-Eröffnung wurden die Kursverluste fast minütlich größer, bevor der Bitcoin schnell einen Teil seiner Verluste wieder aufholen konnte. Am Abend notiert er bei knapp 53.000 Dollar.

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21. Februar 2021 – Bitcoin steigt auf Rekordhoch von 58.354 Dollar

Die älteste und wichtigste Cyber-Devise stieg am Sonntag auf der Handelsplattform Bitstamp auf ein Rekordhoch von 58.354 Dollar. Auf Wochensicht legte die Digitalwährung um rund 20 Prozent zu. Seit Jahresbeginn beträgt der Zugewinn etwa 100 Prozent. Laut Datenanbieter CoinMarketCap sind alle im Umlauf befindlichen Bitcoin erstmals zusammen mehr als eine Billion Dollar wert.

19. Februar 2021 – Bitcoin hält Bestmarke und beflügelt Ethereum

Der Bitcoin bleibt mit 51.565 Dollar auf seiner jüngsten Bestmarke, nachdem Tesla-Chef Elon Musk per Twitter verkündet hatte, in Zeiten negativer Realzinsen sei die Kryptowährung im Vergleich zu Euro, Dollar oder anderen Währungen die bessere Wahl.

Die Bitcoin-Rally hat Auswirkungen auf andere Kryptowährungen. Die nach Bitcoin zweitwichtigste Währung Ethereum stieg am Freitag. Laut der Börse Bitstamp lag der Ethereum-Kurs um 0,7 Prozent auf einem Rekordhoch von 1951,93 Dollar.

18. Februar 2021 – Bitcoin-Kurs liegt kurz vor 52.000 Dollar – Analysten sehen kein Ende

Der Bitcoin-Kurs liegt weiterhin im Plus bei 51.898 Dollar. Auch die Marktkapitalisierung steigt weiter und liegt derzeit laut Analysehaus Coinmarketcap bei 961 Milliarden Dollar. Damit nähert sich der Börsenwert der die Billionen-Dollar-Marke.

Gewinnmitnahmen in größerem Stil sind derzeit nicht zu sehen. „Aber am Ende des Tages werden aber womöglich wieder zu euphorische Anleger auf den Boden der Tatsachen zurückholt werden“, prognostiziert Analyst Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus.

Auch eine Korrektur von 20 bis 25 Prozent dürfte seiner Meinung nach der Rally kein jähes Ende bescheren und wäre als „gesund“ zu bewerten.

Simon Peters, Analyst der Investment Plattform eToro, meint, dass der Bitcoin sogar bald bei 70.000 Dollar stehen könnte. Vor allem Kleinanleger würden mit dem Investment versuchen, sich vor Inflation und dem schwachen Dollar abzusichern.

Angesichts der Rally fordert Handelsblatt-Bitcoin-Expertin Mareike Müller im Kommentar, den Bitcoin zu regulieren. Deutschland könnte dabei Vorreiter sein.

16. Februar 2021 – Bitcoin knackt 50.000-Dollar-Marke

Bitcoin erreicht einen weiteren Meilenstein: Die älteste und wichtigste Cyber-Devise überwand am Dienstag erstmals die 50.000-Dollar-Marke und stieg um bis zu fünf Prozent auf ein Rekordhoch von 50.602,31 Dollar.

Einsetzende Gewinnmitnahmen machten einen Teil der Gewinne aber wieder zunichte. Am frühen Nachmittag notierte die Internet-Währung 2,5 Prozent im Plus bei 49.478 Dollar. „Viele Anleger haben an der 50.000-Dollar-Marke offensichtlich ein persönliches Limit gesetzt“, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research.

Noch vor einer Woche hatte der Bitcoin bei unter 38.100 Dollar notiert, um nachfolgend wieder an Wert zu gewinnen. Das entspricht einem Anstieg von rund 30 Prozent. Erst vor zwei Monaten hatte der Bitcoin seine Bestmarke von 2017 übertroffen und die Schallmauer von 20.000 Dollar durchbrochen. Kurz darauf übersprang die Cyberwährung die Hürden bei 30.000 und 40.000 Dollar.

11. Februar 2021 – Bitcoin-Kurs fällt leicht – Mastercard will Kryptowährungen als Zahlungsmittel anerkennen

Laut Analysehaus Coinmarketcap liegt der Bitcoin am Mittag bei 45.504 Dollar. Die Marktkapitalisierung beträgt mittlerweile 846 Milliarden Dollar. Damit sinkt der Kurs leicht im Vergleich zum Höchststand am 9. Februar 2021.

Der Kreditkartenanbieter Mastercard will noch in diesem Jahr mit der Öffnung seines globalen Netzwerks Kryptowährungen unterstützen. Durch den Schritt „werden sich eine Menge mehr Möglichkeiten für Käufer und Händler auftun, da sie in einer völlig neuen Form bezahlen können“, teilte der Zahlungsabwickler am Mittwoch mit.

Händler könnten neue Kunden erschließen, die bereits auf die digitalen Vermögenswerte setzen. Allerdings würden nicht alle Kryptowährungen von Mastercard unterstützt werden, da viele der virtuellen Zahlungsmittel erst noch ihre Compliance-Maßnahmen verschärfen müssten.

9. Februar 2021 – Bitcoin erreicht neuen Rekord und knackt die 48.000-Dollar-Marke

Die weltweit wichtigste Cyberdevise verteuerte sich laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap in den vergangenen 24 Stunden um über 20 Prozent auf bis zu 48.004 Dollar. Zuletzt kostete ein Bitcoin rund 46.400 Dollar. Die Marktkapitalisierung beträgt mittlerweile 875 Milliarden Dollar. Der Bitcoin profitiert noch immer vom milliardenschweren Investment von Tesla-Chef Elon Musk. Der Elektroautobauer hat mehr als 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert. Außerdem will Tesla den Bitcoin als Zahlungsmittel für seine Produkte akzeptieren.

Die von Musk ausgelöste Dynamik sorgt für immer neue Kursfantasien. Bitcoin-Futures spiegeln die Erwartung wider, dass die Digitalwährung bereits in den nächsten Wochen die Hürde von 50.000 Dollar passiert. Parallel dazu lösen Shortseller vermehrt ihre Wetten auf fallende Kurse auf, zeigen Daten des Finanzdienstleisters Bloomberg.

8. Februar 2021 – Tesla investiert 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin

Tesla investiert mehr als 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin – und will die Kryptowährung künftig unter bestimmten Voraussetzungen als Zahlungsmittel für seine Produkte akzeptieren. Tesla habe Bitcoin gekauft, um „mehr Flexibilität zu haben, um die Rendite unseres Bargeldes weiter zu diversifizieren und zu maximieren“, heißt es in einer Meldung des E-Autobauers bei der US-Börsenaufsicht SEC.

Die Nachricht treibt den Kurs der ältesten und wichtigsten Digitalwährung auf ein neues Rekordhoch: Der Preis für einen Bitcoin zieht etwa um 20 Prozent an.

29. Januar 2021 – Tweet von Elon Musk löst Bitcoin-Rally aus

Ein Eintrag von Tesla-Chef Musk auf dem Kurznachrichtendienst Twitter genügt, um eine dynamische Rally bei Kryptowährungen auszulösen. Der Chef des Elektroautobauers hatte schlicht und ergreifend „#bitcoin“ in seiner Twitter-Biografie hinterlegt, ergänzt um das Symbol der weltweit wertvollsten Kryptowährung. In der Folge schoss der Bitcoin-Kurs regelrecht in die Höhe, in der Spitze um über 20 Prozent im 24-Stunden-Vergleich auf 38.406 Dollar. Derzeit sind laut Blockchain.info rund 18,62 Millionen Bitcoins im Umlauf.

Elon Musk

Der Tesla-Chef gilt schon lange als Krypto-Fan.

(Foto: dpa)

06. Januar 2021 – Privatanleger treiben Bitcoin-Kurs auf 36.000-Dollar-Marke

Die Nachfrage nach dem Bitcoin ist immens, sowohl bei institutionellen Investoren als auch bei Privatanlegern. Letztere sieht Bitcoin-Experte Timo Emden als die größten Kurstreiber. „Die Privatanleger haben nach wie vor lediglich schlichtweg Angst, etwas zu verpassen, und springen teils mit verbundenen Augen in das kalte Becken“, sagt Emden. „Dass selbst kleinste Rücksetzer prompt als Wiedereinstiegschance wahrgenommen werden, spricht für zahlreiche renditehungrige Spekulanten, welche hinter der Seitenlinie auf Kurseinbrüche warten.“

Der Bitcoin erreicht einen neuen Rekordstand und knackt erstmals die Marke von 36.000 Dollar.

17. Dezember 2020 – Fed-Impulse und Privatanleger treiben Bitcoin-Kurs

Neuer Tag, neues Rekordhoch: So lässt sich die Entwicklung des Bitcoins der vergangenen Tage zusammenfassen. Die Kryptowährung überschreitet erstmals die Grenze von 23.000 Dollar, seit Jahresbeginn hat sich ihr Wert mehr als verdreifacht.

„Die Fed-Impulse haben ihm möglicherweise einen zusätzlichen Kick gegeben, aber seien wir ehrlich: Der Bitcoin hat das nicht nötig“, urteilt Craig Erlam, Senior Market Analyst bei Oanda Europe. „Ein Durchbruch auf über 20.000 US-Dollar könnte für Aufsehen und für starke Kurse zum Jahresende sorgen.“

Die US-Notenbank Fed hatte in ihrer jüngsten Zinssitzung ultraniedrige Zinsen über die Coronakrise hinaus signalisiert und vorerst auf neue Konjunkturspritzen verzichtet.

18. November 2020 – Paypal und Investoren-Interesse treiben Bitcoin-Kurs

Erstmals seit Anfang 2018 steigt die Kryptowährung über die Marke von 17.000 Dollar. Auftrieb erhält der Bitcoin durch das Vorhaben des Bezahldienstes Paypal, seinen Kunden die Zahlung mit Bitcoin und anderen Digitalwährungen zu ermöglichen. Zudem zeigen immer mehr institutionelle Investoren Interesse an Bitcoin und weiteren Kryptowährungen, sogenannten Altcoins.

Ein weiterer Grund für das steigende Vertrauen in die Kryptowährung sehen Analysten in Äußerungen von staatlichen Akteuren: So wurde beispielsweise auf der letzten EZB-Sitzung die Möglichkeit der Einführung des digitalen Euros thematisiert. Laut Marktanalyst Timo Emden lassen solche Spekulationen die Attraktivität des Bitcoins steigen – zumal viele Privatanleger Kryptowährungen als vermeintlich sicheren Hafen betrachten, solange durch die Coronakrise Unsicherheit an den Märkten herrsche, so Emden.

Die US-Notenbank in Washington

Durch die Entscheidung der Fed, nicht von ihrer ultralockeren Zinspolitik abzurücken, wurde der Bitcoin-Kurs gestützt.

(Foto: dpa)

21. Oktober 2020 – Paypal will Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren

Der Zahlungsanbieter Paypal steigt in das Geschäft mit Kryptowährungen ein. Kunden in den USA sollen künftig über die Paypal-Plattform Bitcoin und andere Cyberdevisen kaufen, verkaufen und sie aufbewahren können. Die Nachricht lässt die Kryptowährung auf über 12.800 Dollar steigen – ein neues Jahreshoch.

Bei Wettbewerbern wie Square und Robinhood Markets ist der Handel mit Bitcoin und Co. schon länger möglich, aber Experten gehen davon aus, dass der Einstieg von Paypal den Markt beflügelt. Das Unternehmen aus Kalifornien hat allein im zweiten Quartal Zahlungen von 222 Milliarden Dollar abgewickelt und zählt 346 Millionen Konten.

08. Mai 2020 – Bitcoin steigt vor „Halving“

Erstmals seit zweieinhalb Monaten notiert der Bitcoin wieder über der Marke von 10.000 Dollar. Sollte er die psychologisch wichtige Messlatte dauerhaft überspringen, rechnen Beobachter mit einem weiteren Aufwärtskurs.

„Die Euphorie über das anstehende ,Halving‘ beflügelt“, erklärte Analyst Timo Emden von Emden Research. Gleichzeitig zeige sich „eine Torschlusspanik bei Anlegern“. Viele Investoren hätten Angst, eine Rally zu verpassen, außerdem dürfte der Sprung in die Fünfstelligkeit neue Käufer, etwa institutionelle Investoren, anlocken, so Emden.

Mit „Halving-Event“ bezeichnen Experten die automatische Halbierung der Bitcoin-Menge, die die Produzenten der dezentralen Währung, die „Miner“, für ihre Pflege der Datenbank innerhalb eines bestimmten Zeitraums erhalten. Im Bitcoin-Algorithmus ist die regelmäßige Senkung der Vergütung verankert, um Inflation zu verhindern. Mit dem „Halving“ sinkt das Angebot neu produzierter Münzen, womit tendenziell der Preis steigt. Am 12. Mai soll es zum „Halving“ kommen.

16. März 2020 – Coronakrise schlägt auf Märkte für virtuelle Währungen durch

Der Kurs der wichtigsten Kryptowährung ist deutlich eingebrochen. Wie Daten des Analysehauses Coinmarketcap zeigen, fiel der Bitcoin-Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 5000 Dollar.

Marktbeobachter nahmen kein Blatt vor den Mund und sprachen vom „Crash“ am Kryptomarkt. „Dieser Ausverkauf hat zu einer Kaskade an Ausstiegen geführt. Die überwiegende Mehrheit der Anleger hat sich dafür entschieden, Bargeld zu halten“, sagte etwa Wayne Trench, Chef des Krypto-Brokers OSL der Agentur Bloomberg.

Insbesondere die starken Maßnahmen der US-Zentralbank Fed und die Reisebeschränkungen der US-Regierung hätten Anleger verunsichert, so die Meinung vieler Experten. „Was willst du halten, Bargeld oder Bitcoin?“, lautete die rhetorische Frage von Stephen Innes, Asien-Chefstratege des australischen Zertifikatehauses. „Natürlich will ich Bargeld.“

Paypal

Der Zahlungsanbieter drängt in die Welt der Kryptowährungen.


(Foto: Bloomberg)

29. Januar 2020 – Bitcoin profitiert von Unsicherheit am Aktienmarkt durch das Coronavirus

Nach mittlerweile vier bestätigten Fällen des Coronavirus in Deutschland halten sich Anleger zurück. Marktteilnehmer verfolgen weiterhin Nachrichten zur Ausbreitung des Erregers und zu den Gegenmaßnahmen – und versuchen, daraus mögliche Beeinträchtigungen für die Konjunktur abzuleiten.

Profiteur der gegenwärtigen Unsicherheit am Aktienmarkt ist unter anderem die Kryptowährung Bitcoin. Die älteste und wichtigste Cyberdevise steigt auf 9432 Dollar – und ist so teuer wie zuletzt vor drei Monaten.

07. Januar 2020 – Der Beginn der Rally – Geopolitik treibt Bitcoin-Kurs auf 8000 Dollar pro Coin

Ihren Anfang nimmt die Bitcoin-Rally Anfang 2020. Die Spannungen in der Golfregion beflügeln die Cyberdevise. Die älteste und wichtigste Kryptowährung verteuerte sich um mehr als fünf Prozent auf rund 8000 Dollar, der höchste Stand seit sieben Wochen. Am späten Nachmittag notierte sie laut Coinmarketcap bei knapp 7900 Dollar.

„Der Kryptoasset-Markt ist 2020 stark angelaufen“, schrieben die Analysten des Branchenunternehmens Amun. „Hauptgrund waren die zunehmenden geopolitischen Spannungen wegen der Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran.“ Die Kryptowährung werde zunehmend zu einer Art virtuellem Gold, hatten zuletzt auch die Analysten von Bloomberg Intelligence geurteilt, also einem „sicheren Hafen“ in Krisenzeiten.

26. Juni 2019 – Bitcoin erreicht wieder 13.000-Dollar-Marke

Parallel zur Diskussion um die geplante Facebook-Kryptowährung „Libra“ erobert Bitcoin binnen weniger Wochen die Marken von 5000 und 10.000 Dollar zurück. Am 26. Juni markiert die Devise mit 13.895 Dollar ein Eineinhalb-Jahres-Hoch. In der zweiten Jahreshälfte halbiert sich der Kurs wegen des politischen Gegenwinds für Libra aber auf etwa 6300 Dollar.

24. Juli 2018 – Bitcoin knackt die 8000-Dollar-Marke

Der Bitcoin steigt laut Daten des Analysehauses Coinmarketcap über 8000 Dollar. Am Mittag lag der Kurs demnach rund 6,5 Prozent im Plus bei 8189 Dollar und damit so hoch wie seit Mai 2018 nicht mehr.

Auch die meisten anderen großen Digitalwährungen legten zu, wenn auch nicht ganz so stark wie die älteste Cyberwährung.

Viele Anleger von Bitcoin atmen auf – und hoffen auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Im vergangenen halben Jahr mussten sie starke Nerven unter Beweis stellen: Seit Anfang Mai hat der Bitcoin kontinuierlich an Wert verloren. Von knapp 10.000 Dollar war der Kurs bis Juni auf unter 6000 Dollar abgerutscht.

Zwar liegt das im Dezember 2017 erreichte Rekordhoch von rund 20.000 Dollar auch nach der jetzigen Erholung noch weit entfernt. Auf Jahressicht konnten Anleger ihr Investment nun aber mehr als verdreifachen. Und ein baldiger erneuter Absturz ist laut Beobachtern wenig wahrscheinlich.

6. Februar 2018 – Bitcoin stürzt aus Angst vor Regulierung ab und ist nur noch 6000 Dollar wert

2017 explodierte der Kurs: Von 1000 Dollar im Januar ging es bis Mitte November rauf auf mehr als 8000 Dollar. Wer sich Ende 2010 für zehn Cent einen Bitcoin kauft, hält im Dezember 2017 17.000 Euro. Doch dann überhitzt der Markt, Panik bricht aus, auch vor Regulierung. In wenigen Monaten verliert der Coin 85 Prozent seines Höchstwertes.

Anleger bringen Gewinne in Sicherheit und bei den Kryptowährungen setzt sich der Abverkauf fort. Bitcoin gibt an diesem Dienstag um weitere 12 Prozent nach und fällt unter die Marke von 6000 US-Dollar.

Auch rund 600 andere Kryptowährungen stürzen ab. Der Absturz von Bitcoin allein verbrennt rund 500 Milliarden Euro.

17. Dezember 2017 – Bitcoin ist mehr als 20.000 Dollar wert; Marktwert bei 335 Milliarden Dollar

Der Bitcoin ist nicht aufzuhalten: Die Kryptowährung hat am Sonntagmittag auf verschiedenen Börsen zum ersten Mal die Marke von 20.000 Dollar durchbrochen. Der neue Rekord kam pünktlich zum Start weiterer Bitcoin-Futures.

In der Nacht zu Montag beginnt der Handel an der Chicagoer CME, der weltgrößten Börse für Terminkontrakte. Der Marktwert der weltgrößten Kryptowährung liegt damit bei 335 Milliarden Dollar. Damit hat der Bitcoin-Kurs in diesem Jahr um mehr als 2500 Prozent zugelegt.

Der unglaubliche Aufstieg der digitalen Währung hat Regulierungsbehörden überall auf der Welt alarmiert. In den USA hat die Steuerbehörde IRS einen Rechtsstreit gewonnen und kann nun von Coinbase, der größten Kryptobörse des Landes, Informationen über bestimmte Nutzer anfordern, die in den Jahren 2013 bis 2015 größere Summen gehandelt haben. Die US-Börsenaufsicht SEC und die Derivate-Aufsicht CFTC hat Investoren ebenfalls vor zu viel Hype gewarnt und drängt Anleger, nicht blind in sogenannte virtuelle Börsengänge (ICOs) zu investieren.

28. Februar 2014 – Bitcoin-Plattform Mt.Gox geht pleite – die Währung sinkt auf 570 Dollar

Die einst größte Handelsplattform, Mt.Gox, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Mt.Gox hatte Schulden von rund 6,5 Milliarden Yen (46,6 Mio Euro). Mt.Gox-Chef Michael Karpeles räumte ein, dass Anfang Februar bei einen Online-Angriff von Unbekannten möglicherweise Bitcoins entwendet worden seien.

Den Angaben zufolge verschwanden Bitcoins im Wert von 11,4 Milliarden Yen (81 Mio. Euro) sowie Einlagen im Wert von 2,8 Milliarden Yen (20 Mio Euro), die zum Erwerb der digitalen Währung vorgesehen gewesen seien. Bereits seit Anfang Februar kommen Nutzer nicht mehr an ihre Konten bei Mt.Gox heran.

Laut einem im Internet veröffentlichten Papier könnten mehr als 740.000 Bitcoins zum aktuellen Wert von über 300 Millionen Dollar fehlen. In einem Chat-Protokoll, das unter anderem „Fox Business“ veröffentlichte, hatte Karpeles eingeräumt, dass das Dokument „mehr oder weniger“ seriös sei.

Zuletzt notierte der Kurs bei 570 Dollar. Die Schließung von Mt.Gox stürzte die Währung in eine Vertrauenskrise.

Wie teuer war ein Bitcoin 2013? – 27. November 2013: Bitcoin steigt erstmal über 1000-Dollar-Marke

Der Kurs der virtuellen Währung Bitcoin hat am Handelsplatz Mt. Gox erstmals die Marke von 1000 Dollar geknackt – getrieben von Spekulanten, die angesichts der zunehmenden Akzeptanz die virtuellen Währung aufkaufen.

Der Bitcoin-Kurs kletterte auf bis zu 1044 Dollar. Damit stieg die Währung seit Jahresbeginn um mehr als das 80-Fache.

Grund für die Rally ist das zunehmende Interesse von Anlegern in China und den USA, während immer mehr Händler Bitcoins akzeptieren. „Meilensteine vermitteln tendenziell eine gewisse Validierung, selbst wenn sie absolut willkürlich sind“, schrieb Nicholas Colas, Chef-Marktstratege von ConvergEx Group. „1000 Dollar für einen Bitcoin zieht Aufmerksamkeit auf sich und gibt den Leuten, die der Währung gegenüber positiv eingestellt sind, einen weiteren Grund den Schwarzsehern mitten ins Gesicht zu lachen.“

Auch wird rückblickend die Zypernkrise als ein Grund für den Anstieg und Akzeptanz der Bitcoin gesehen. Denn die Währung, die über ein frei zugängliches Software-Programm existieren und in keinem Land und durch keine Bankenaufsicht reguliert sind, erhielt immer mehr Vertrauen, während die Banken die Konten ihrer Bürger einfror.

Wie teuer ein Bitcoin im Jahr 2011? – Februar 2011: Der Bitcoin kostet 1 Dollar

Erst ab Februar 2011 wurde ein Bitcoin auch in Mainstream-Medien beschrieben. Der Kurs steigt auf 1 Dollar.

Wie teuer war ein Bitcoin im Jahr 2010? – 7. Juli 2010: Bitcoin-Kurs steigt auf 8 US-Cent pro Stück

Eine Gruppe von Entwicklern veröffentlicht ein Software-Update für Bitcoin. Dadurch verzehnfacht sich der Kurs von 0,008 auf 0,08 Dollar pro Stück.

Wie teuer war ein Bitcoin im Jahr 2009? – Oktober 2009: 1309 Bitcoin für 1 Dollar

Der Kryptobörse New Liberty Standard zufolge kosten 1309,03 Bitcoin einen US-Dollar. Die damals noch relativ kurze Blockchain sorgte dafür, dass neue Coins ohne großen Aufwand geschürft werden konnten.

Wie teuer war ein Bitcoin im Jahr 2008? – 31. Oktober 2008: Der Bitcoin wird digitale Realität

Eine Person oder Gruppe mit dem Pseudonym „Satoshi Nakamoto“ veröffentlicht ein neunseitiges Papier, in dem die Funktionsweise von Bitcoin beschrieben wird. Es umreißt außerdem die Prinzipien einer Blockchain. Auf dieser Technologie basieren alle der aktuell existierenden rund 2100 Kryptowährungen.

Insgesamt ist die Menge der Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt. Von diesen sind noch lange nicht alle auf dem Markt. Schätzungen gehen davon, dass die 21-millionste und damit letzte erschaffene Bitcoin in etwa im Jahre 2033 errechnet wird. Viele Krypto-Experten halten das System für ausgereift.

Mehr: Einkaufen mit Bitcoin: Wer Kryptowährungen akzeptiert – und wer bald folgen könnte.

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